Datenfunk

Reibungsloser Big Bang bei Chemikalienhersteller CHT

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Auf der Logimat 2009 nahm CHT die Produkte mehrerer Hersteller unter die Lupe. Nach Praxistests fiel die Wahl schließlich auf das Terminal SFT 1000 der GAI Datenfunksysteme GmbH, Friedrichshafen. Das SFT 1000 verfügt über zwei W-Lan-Antennen für eine optimale Funkanbindung. Das Terminal ist gut verarbeitet, entspricht der Schutzart IP65 und ist nach dem EN-Standard 60721-3-5 auf Schockfestigkeit geprüft. „Wichtig war uns aber auch, dass GAI nicht nur gute Produkte entwickelt, sondern auch weitere Dienstleistungen übernimmt, etwa die Fertigung und Montage der Terminal-Halterungen für die verschiedenen Fahrzeuge“, begründet Hofer und fügt an: „Ein Pluspunkt war zudem das sehr positive Feedback vom Referenzkunden Möbel Rieger hinsichtlich Support und Fachkompetenz von GAI.“

Ende April 2009, parallel zu den Arbeiten von Viastore und zur Einrichtung der W-Lan-Infrastruktur, begutachtete GAI sämtliche in den verschiedenen Lagerbereichen eingesetzten Schmalgang-, Diesel- und Elektrostapler sowie Funkbuggys, um die optimalen Einbaumöglichkeiten für die Terminals zu finden.

Die sichere Datenübertragung sorgt für klaren Materialfluss

„Die Konzeption der Halterungen war eine große Herausforderung“, so Erich Schorer, Geschäftsführer von GAI, „denn das Platzangebot auf den Fahrzeugen ist natürlich begrenzt, zumal zusätzlich noch eine Voll-ASCII-Tastatur für Dateneingaben Platz finden sollte. Bei den Buggys kamen noch Schnelllade-Akkus und Ladegeräte dazu.“ Nach Konzeption und Fertigung der Halterungen und der Mechanikaufbauten erfolgte im August 2009 die Montage der Terminals, auf denen der Terminal Services Client von Microsoft installiert ist. Die SAP-Applikation läuft auf dem Terminalserver im Rechnerraum von CHT in Tübingen.

Produktivstart des SAP-Systems Anfang September 2009

Außer den Terminals hat GAI für CHT auch die Stromversorgungseinheiten für die Buggys, USB-Tastaturen sowie Barcode-Lesepistolen von Symbol besorgt. Letztere kommunizieren mit den Fahrzeugterminals via Bluetooth und werden über diese mit Strom versorgt. Die SFT 1000 sind durch einen integrierten Weitbereichs-Spannungswandler an das Staplerbordnetz angeschlossen. Nach kurzer Testphase und problemloser Integration der SFT 1000 erfolgte der Produktivstart des SAP-Systems am 1. September 2009.

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