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Reibungsloser Big Bang bei Chemikalienhersteller CHT

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„Wir sind mit unserem eigenentwickelten ERP-System und der separaten Lagerverwaltung an Grenzen gestoßen“, erläutert CHT-Logistikleiter Jürgen Hofer. „Wir brauchten eine zukunftsfähige Lösung, die auch eine Vernetzung mit unseren Tochterunternehmen und – im Rahmen der Supply Chain – die Anbindung an Kunden- und Lieferantensysteme ermöglicht.“ Die Entscheidung fiel auf das ERP-System SAP ECC 6.0.

Viastore Systems implemtiert SAP-LES-Lösung in das SAP-System

Da dieses System fortan alle Geschäftsprozesse abdecken sollte, im Standard aber keine Hochregallagerfunktionalität mitbringt, beauftragte CHT seinen Intralogistik-Systemlieferanten Viastore Systems damit, dessen SAP-LES-Lösung zur integrierten Lagerverwaltung in das SAP-System zu implementieren.

Siegbert Rohland von Viastore erklärt: „Zwei getrennte EDV-Systeme für ERP und Lagerverwaltung, wie sie bei CHT vorher im Einsatz waren, müssen die relevanten Prozesse über Schnittstellen abbilden. Das aber sorgt für Nachbearbeitungsaufwand und ist auch nicht so flexibel wie eine integrierte Lösung.“ Im Februar 2009 begann Viastore damit, die maßgeschneiderte SAP-LES-Lösung zur Verwaltung von manuellen und automatischen Lagersystemen an die Bedürfnisse von CHT anzupassen und in SAP zu implementieren.

Zwei Antennen sorgen für eine optimale Funkanbindung

Zuvor hatte CHT entschieden, in das SAP-Projekt die schon länger geplante Modernisierung seiner Rohstofflager zu integrieren. „Wir haben in verschiedenen Lagerbereichen noch mit Schmalbandtechnik gearbeitet“, erläutert Hofer. „Da dieses Netz nicht mehr unterstützt wird, war der Umstieg auf eine Breitbandfunktechnik fällig.“ Gleichzeitig sollten die 13 Jahre lang eingesetzten Schmalbandfunkterminals auf den Staplern durch moderne Breitbandgeräte ersetzt werden. Die Fahrzeugterminals waren technisch veraltet.

„Wir wollten eine zeitgemäße Infrastruktur und bestmögliche Arbeitsbedingungen schaffen, um eine schnelle und effektive Abarbeitung von Wareneingängen sowie Ein- und Auslagerungen zu ermöglichen“, erläutert Hofer das Modernisierungsziel. In diesem Zusammenhang definierte CHT gemeinsam mit Viastore die Anforderungen an die neuen Fahrzeugterminals: Sie sollten robust und widerstandsfähig gegen Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit sein. Auch eine Display-Größe von mindestens 10“ und eine hohe Auflösung waren Pflicht. Ein wichtiges Kriterium war zudem ein guter Empfang in allen Lagerbereichen, auch auf Außenflächen. Und nicht zuletzt sollten die Terminals die SAP-Masken eins zu eins unterstützen, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und qualitativ hochwertig und langlebig sein.

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