Logistik-Software Rewe steuert rund 2000 Fahrzeuge mit Fuhrpark-Software von COS
Der Handels- und Touristikkonzern Rewe hat die COS GmbH mit der Einführung eines durchgängigen Fuhrparkmanagement-Systems für die Logistik der Rewe-Group beauftragt. Das Projekt beinhaltet unter anderem die Software COS-Ware Tourenplanung sowie Module für Controlling und Frachtkostenabrechnung sowie umfassende Module zur Verwaltung der Fahrzeugflotte.
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Ziel der Rewe-Group ist es nach Angaben von COS, die rund 2000 Fahrzeuge an deutschen Standorten noch effizienter zu disponieren und zu verwalten. Insgesamt will der Konzern, wie es heißt, auch seine CO2-Emissionen im Sektor Mobilität und Logistik weiter reduzieren.
Geschlossener Regelkreislauf für Distribution und Speditionsmanagement
Allein in Deutschland lässt die Rewe-Group eigenen Angaben zufolge jährlich rund 1,2 Mrd. Verkaufskartons in mehr als 35 Mio. Transporteinheiten von 28 Lagerstandorten per Lkw in die Märkte liefern. COS-Ware ermöglicht Unternehmensangaben zufolge einen geschlossenen Regelkreislauf für die gesamte Distributions-Logistik und für das Speditionsmanagement.
Der Regelkreislauf umfasst Planung, Disposition, Transportdurchführung, das Controlling sowie das Fuhrparkmanagement. Ziel sei das Erreichen minimaler Kosten bei vorgegebenen Restriktionen, wie es heißt.
Das Modul COS-Ware Tourenplanung verringere vor allem den Zeitaufwand für das optimierte Zuordnen der Aufträge und Sendungen zu bestimmten Fahrzeugen und Touren, wie COS angibt. Weitere Ziele seien das Minimieren der gefahrenen Strecke und der dafür benötigten Zeit sowie ein Maximieren der Auslastung.
Disponenten können aus unterschiedlichen Tourenplanungs-Verfahren wählen
Laut Herstellerangaben lässt sich die Software dabei flexibel an alle Anforderungen anpassen und berücksichtige sämtliche Planungsrestriktionen wie zum Beispiel Anlieferzeiten, Ladekapazitäten, verfügbare Lenk- und Ruhezeiten, Volumenangaben, die Anzahl der verfügbaren Stellplätze oder die maximale Tour-Dauer. Das Einplanen mehrerer Depots sei ebenso möglich wie ein Verkehrsträger-Mix innerhalb multimodaler Transportketten.
Dabei können die Disponenten aus unterschiedlichen Verfahren zur Tourenplanung auswählen. Während der Optimierung sind, wie COS angibt, manuelle Eingriffe wie das Nacherfassen von Eilaufträgen jederzeit möglich. So könne zum Beispiel auch über den Einsatz eigener oder fremder Fahrzeuge entschieden werden. Die damit verbundene hohe Transparenz decke zugleich die möglichen Potenziale im Tagesablauf ab.
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