Ladungssicherung

Risiko raus – Ladung sicher verstauen

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Zwei Möglichkeiten zur Ladungssicherung durch Verzurren

Für das Verzurren der Ladung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die je nach der Beschaffenheit der Gegenstände und des Fahrzeuges anzuwenden sind.

  • Beim sogenannten Niederzurren werden Zurrketten oder Zurrgurte über die Ladung gelegt, mit den Zurrpunkten des Fahrzeugs verbunden und mit Spannern oder Ratschen gestrafft. Mit den dadurch erzielten zusätzlichen Druckkräften werden die Reibungskräfte erhöht und die Ladung wird in ihrer Lage stabilisiert.
  • Beim Direktzurren wird die Ladung unmittelbar durch diagonal, horizontal oder schräg angeordnete Zurrmittel mit dem Fahrzeug verbunden. Diese Maßnahme ist laut DGUV die effektivste, allerdings müssen dafür nicht nur am Fahrzeug, sondern auch an der Fracht, entsprechende Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sein.

Für ausführliche Hinweise empfiehlt die DGUV die Broschüren

  • Ladungssicherung im PKW oder Kleintransporter: BGI 597-21: Arbeit und Gesundheit Basics, Heft 21, „Ladung sichern“ (kostenlos bestellbar über info@dguv.de (so lange der Vorrat reicht)
  • Ladungssicherung im LKW: BGI 649: Ladungssicherung auf Fahrzeugen – Ein Handbuch für Unternehmer, Einsatzplaner, Fahr- und Ladepersonal; PDF-Download unter dem unten angegebenen Link.
  • Risiko raus - Ladungssicherung in der Landwirtschaft (Broschüre der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung), PDF-Download unter dem unten angegebenen Link.

Die Präventionskampagne „Risiko raus!“

In der Präventionskampagne „Risiko raus!“ (www.risiko-raus.de) arbeiten die Berufsgenossenschaften, Unfallkassen, ihr Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), die Landwirtschaftliche Sozialversicherung, der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Bundesländer sowie weitere Partner zusammen.

Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, die Zahl und Schwere von Unfällen im Verkehr und beim Transport zu verringern. Das bedeutet: weniger Arbeitsunfälle beim innerbetrieblichen Transport und Verkehr sowie im Straßenverkehr, weniger Schülerunfälle im Straßenverkehr sowie weniger Wegeunfälle.

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