Automatisch gewinnbringend Schaeffler glaubt an Gewinnchancen durch humanoide Roboter

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler will in den kommenden Jahren sein operatives Ergebnis verdoppeln, heißt es. Lesen Sie hier, wie das etwa mit Roboterkomponenten klappen soll ...

Die Teile sind schon vorhanden! Der Schaeffler-Konzern plant weiter und blickt recht optimistisch in die Zukunft. Ein Baustein, der den Erfolg langfristig ausbauen soll, heißt humanoide Roboter. Für diesen Markt rechnen sich die Schaeffler-Entscheider gute Ausbauchancen aus ...(Bild:  Schaeffler)
Die Teile sind schon vorhanden! Der Schaeffler-Konzern plant weiter und blickt recht optimistisch in die Zukunft. Ein Baustein, der den Erfolg langfristig ausbauen soll, heißt humanoide Roboter. Für diesen Markt rechnen sich die Schaeffler-Entscheider gute Ausbauchancen aus ...
(Bild: Schaeffler)

Um das Unternehmensergebnis zu verdoppeln, will Schaeffler unter anderem die Sparte für Elektroautos fokussieren, welche die Herzogenauracher mithilfe der Übernahme von Vitesco 2024 deutlich ausgebaut haben. Der Bereich soll demnach operativ die Gewinnschwelle erreichen und ein starkes Umsatzwachstum generieren. Das zuletzt schwächelnde Geschäft mit den angestammten Wälzlagersystemen und mit der allgemeinen Industrie wird sich nach Ansicht von Schaeffler demnächst auch erholen. Für die Zukunft sieht Konzernchef Klaus Rosenfeld große Chancen, die unter anderem mit der Lieferung von Sensoren und Motoren an Hersteller humanoider Roboter genutzt werden sollen. Die Schaeffler-Aktie konnte nach den Nachrichten ihren guten Lauf seit Jahresbeginn weiter ausbauen.

Damit rechnet der Schaeffler-Chef in puncto humanoide Roboter

In Sachen humanoide Roboter verweist Rosenfeld etwa auf Start-ups, die sich mit der Technik beschäftigen, aber auch auf ambitionierte große Anbieter, wie den US-Elektroautopionier Tesla und diverse chinesische Roboterhersteller. Und humanoide Roboter mit Softwareunterstützung durch künstliche Intelligenz haben bei Anlegern jüngst für Fantasieanfälle gesorgt! Nicht zuletzt weil Tesla-Chef Elon Musk große Stücke auf die Technik für die Zukunft hält. Rosenfeld nannte als Ambition für das Jahr 2035 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro. Davon könnten rund zehn Prozent aus Bereichen kommen, in denen Schaeffler bisher kein Standbein hat, wie eben im Zulieferbereich für solche Roboter. Passende Elektronik, Lager, Sensoren und Motoren habe Schaeffler aber im Programm. Diese würden auch alle in hochpräzisen Robotern benötigt. Etwas ausbauen will Schaeffler auch die lukrative Ersatzteilsparte (Vehicle Lifetime Solutions), die derzeit die Rendite-Perle im Konzern ist und es auch bleiben soll.

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