Schüttgutförderer

Schiffsbelader schlägt Harnstoff um

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Staub des hygroskopischen Harnstoffs wird abgefangen

Weiterer Vorteil dieser Konstruktion ist die Verhinderung von Staubimmissionen. Zusätzlich dienen Filter an Übergabestellen zum Abfangen des entstandenen Staubes, was besonders wichtig bei der Verladung des hygroskopischen Harnstoffs ist. Die Steuerung des Ladesystems erfolgt von zwei verschiedenen Punkten: aus dem Leitstand in der Fahrerkabine und per Hand-Fernbedienung. Die Energieversorgung erfolgt über eine am Schiffsbelader befestigte Kabeltrommel, eine Leitung aus Kupfer und Lichtleiter fungiert als Datenleitungen. Von einer Kabeltrommel, die am Schiffsbelader befestigt ist, werden die Kabel abgerollt.

Während des Verfahrens des Beladers wird Niederspannung in diesen eingeleitet, die von einem Low-Voltage-Transformator umgewandelt wird. Der Ausleger ist hydraulisch heb- und senkbar und kann über ein Drehwerk um 180° rotieren. In Ruhestellung ist er in oberer Position um 90° parallel zu den Schienen geschwenkt. Die Verfahrstrecke am Kai beträgt circa 170 m. Der Belader erreicht eine Höhe von 25 m und der Ausleger mit Beladekopf ist etwa 30 m lang.

Unterschiedlichste Schiffstypen können beladen werden

Dank des schwenkbaren Überbaus ermöglicht das flexible System eine optimale Beladung unterschiedlichster Schiffstypen bei größtmöglicher Kostenersparnis, wie SMB angibt. „Mit dieser SMB-Anlage können Schiffe bis zu einer Größe von 10.000 bis 60.000 DWT, einer maximalen Länge von 145 m und einer Breite von 35 m beladen werden. Die Anlage wickelt bis zu 1200 t pro Stunde ab – aber weitaus höhere Leistungen sind erreichbar“, erläutert Dipl.-Ing. Andreas Heckel, Geschäftsführer der SMB.

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