Anbieter zum Thema
Friedrich Losberger ergänzt: „Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach individuell am Kundennutzen ausgerichteten Stahlhallen haben wir unser Angebot um Hallen mit bis zu 40 m Spannweite und etwa 8 m Seitenhöhe erweitert.“ Darüber hinaus arbeite das Unternehmen schon heute an der Umstellung seiner Systemstatiken auf die kommenden EC-Normen, die 2010 europaweit eingeführt werden sollen.
Gedämmte Hallen sparen Heizkosten
Geht es um den Wärmeschutz, hat sich nach Aussage von Thomas Arens das Verhalten der Kunden geändert: „Insbesonders durch die bis Mitte 2008 deutlich gestiegenen Energiekosten ist bei den Kunden ein Umdenken festzustellen. Statt langfristig hohe Öl- oder Gasrechnungen zu bezahlen ziehen Sie es lieber vor, zu Projektbeginn mit einer etwas höheren Investitionssumme eine gut gedämmte Halle zu errichten.“
Rüdiger Stipp von Losberger hat andere Erfahrungen gemacht: „Wärmeschutzanforderungen hängen mit den gewählten Produkten und deren Einsatzbereichen unmittelbar zusammen. Wenn ich eine einfache Lagerhalle einsetzen möchte, kann ich häufig auf Wärmeschutzmaßnahmen verzichten. Bei einem Nutzungszweck, der zum Beispiel die stetige Anwesenheit von Personal erfordert, werde ich schon vom Gesetzgeber her unter anderem auch auf entsprechenden Wärmeschutz achten müssen und diesen beauftragen.“
Rüdiger Stipp sieht die Stärken von Losberger darin, das anzubietende Produkt am tatsächlichen Kundenbedarf auszurichten: „Das heißt, unsere Kunden bekommen im Rahmen der Systemkompatibilität genau die am Einsatzzweck orientierte Ausstattung angeboten.“ Dies können Stipp zufolge sowohl isolierte Hallen als auch Hallen mit einschaliger Trapezblecheindeckung oder ein Industriezelt mit textiler Eindeckung sein.
Die Wirtschaftskrise macht sich (noch) nicht bemerkbar
Was die wirtschaftliche Lage angeht, hat man noch keine großen Auswirkungen aufgrund der Krise feststellen können: „Bis heute liegen uns hierzu noch keine Signale vor“, sagt Friedrich Losberger. „Allerdings gehen wir schon davon aus, dass Unternehmen ihre Investitionen verhaltener angehen und der Bedarf am Ausbau von Industriekapazitäten geringer sein wird als in der Vergangenheit. Dies wird sich auch auf unser Geschäft auswirken.“
Auch bei Haltec, das nach Aussage von Mitgeschäftsführer Thomas Arens in den vergangenen zehn Jahren und auch 2008 kontinuierlich gewachsen ist, sei kein Rückgang zu sehen: „Zu erkennen war allerdings, dass sich unser Wachstum im vierten Quartal 2008 verlangsamt hat.“ Doch Arens ist zuversichtlich, denn Raumbedarf werde es auch 2009 geben und Haltec sehe sich gut aufgestellt, diesen für seine Kunden anzubieten. Zudem stellen beide Unternehmen übereinstimmend fest, dass es aufgrund der Krise noch keine Stornierungen gegeben hat.
(ID:284254)