Montratec Selbstfahrende Shuttles verbinden Lager mit der Produktion
Die Schweizer Montratec AG zeigt auf der Cemat 2011, wie das Monoschienen-Transportsystem Montrac Lagerbereiche mit der Produktion verknüpfen kann. Das sei für viele Branchen interessant, betont das Unternehmen.
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Vorgeführt wird eine Installation, bei der selbstfahrende Shuttles, die mit einem Förderband für automatisches Be- und Entladen ausgestattet sind und sich auf einer Monoschienenanlage mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 m/min bewegen, im Produktionsbereich oder im Lager angefordert werden. Dort erhalten sie – wie bei einem Taxi – ihren Fahrauftrag.
Shuttle-Transportsystem arbeitet störungsfrei
Aus dem Lager kommend, fahren die Shuttles mit Vollgut in einen bestimmten Bereich der Produktion und geben die angeforderte Ware an ein Regal oder an einen Arbeitsplatz ab. Zurückgekommen im Lager, können die Shuttles nun Leergut oder Ware in ein automatisches Kleinteilelager, an ein Zwischenregal oder einen Handarbeitsplatz bringen.
Das Transportsystem arbeite störungsfrei, heißt es, weil jeder Shuttle mit einem Handgriff entfernt werden könne, ohne dass die Anlage angehalten werden müsse. Die kontinuierliche Stromübertragung garantiert laut Montratec, dass die Shuttles während der Fahrt nie auf der Strecke stehen bleiben.
Die einzigen aktiven Komponenten einer Anlage sind die Shuttles und die Weichen. Der Shuttle ist so konzipiert, dass er generell wartungsfrei ist; die Monoschiene ist als passives Element immer funktionsfähig. Das System steht deshalb – so Montratec – „immer zu 100% zur Verfügung“.
Geringe Kosten durch rein elektrisches Shuttle-Transportsystem
Auch auf die Kostenoptimierung weist das Unternehmen hin. Da das System gänzlich elektrisch betrieben werde, entfielen kostenintensive Pneumatikkomponenten und deren Anschlüsse. Die Speisung erfolgt direkt über die Stromschienen, sodass keine oder nur eine geringe Verkabelung benötigt wird.
Der Steuerungsaufwand ist reduziert oder sogar komplett überflüssig. Durch zusätzliche Stromabnehmer können Werkstücke auf den Shuttles während der Fahrt mit Strom versorgt werden, um sie zum Beispiel zu testen oder Betriebssysteme zu starten.
Shuttle-Transportsystem lässt sich flexibel anpassen
Besonders betont der Hersteller auch die Flexibilität des Systems, sowohl in puncto Auf- und Umbau sowie Erweiterungen oder Anpassung an Platzverhältnisse als auch im Hinblick auf die modularen Komponenten.
Für die Produktion der Shuttles greift das Schweizer Unternehmen zurück auf seine langjährigen Erfahrungen und Produkte aus dem eigenen Hause sowie auf die Erfahrungen der Montech AG – von dort stammen die Förderbänder.
Montratec auf der Cemat 2011: Halle 27, Stand C38
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