Logistik-Events Sie ist zugefroren, sie ist frei, sie ist zugefroren ...

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Seit 1829 ist die Eiswette fester Bestandteil des Bremer Veranstaltungskalenders. Damals haben, so die Erzählung, Bremer Kaufleute gewettet, ob die Weser Anfang Januar 1829 zugefroren sei oder nicht. Am Samstag ist es wieder so weit: Das 195. Eiswettfest kann steigen.

Eiswettprobe am Martinianleger: Die Seenotretter der DGzRS sind mit dem Seenotrettungsboot dabei, um den Schneider trockenen Fusses über die Weser zu bringen.(Bild:  Jörg Sarbach)
Eiswettprobe am Martinianleger: Die Seenotretter der DGzRS sind mit dem Seenotrettungsboot dabei, um den Schneider trockenen Fusses über die Weser zu bringen.
(Bild: Jörg Sarbach)

Die Bremer Eiswettprobe selbst findet ja schon am Dreikönigstag (6. Januar) statt. Das gesellschaftliche Highlight der Bremer Eiswette allerdings, das Eiswettfest, steigt traditionell am dritten Samstag im Januar, im festlichen Ambiente des Hansesaals im Congress Zentrum Bremen. Und BLG Logistics als Platzhirsch ist natürlich dabei. Frank Dreeke, Vorstandsvorsitzender des Logistikdienstleisters, wird als Präsidiumsmitglied und Eiswettgenosse hochrangige Gäste in der Hansestadt begrüßen. Wie BLG Logistics mitteilt, ist es schon wirklich lange her, dass die Weser komplett zugefroren war: im Winter 1946/47 ist das gewesen.

Es ist uns eine Ehre, als traditionsreiches Bremer Unternehmen seit vielen Jahren an diesem geschichtsträchtigen Ereignis teilzunehmen.

Frank Dreeke, BLG-Vorstandsvorsitzender

Liest sich lustig, hat aber einen ernsten Hintergrund: War die Weser früher zugefroren, standen Schifffahrt und Handel still. Das kann auch für die BLG eine entscheidende Rolle spielen, denn extreme Kälteperioden beeinträchtigen verschiedene wirtschaftliche Bereiche, darunter die Logistik und beispielsweise die Zuwegung zum heutigen Neustädter Hafen.

Für den sehr guten Zweck

Traditionell wird bei der Veranstaltung für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gesammelt. Die Vereinigung hat ihren Sitz in Bremen und ist zuständig für den maritimen Such- und Rettungsdienst in den deutschen Gebieten von Nord- und Ostsee. Die gesamte unabhängige und eigenverantwortliche Arbeit der Seenotretter wird ausschließlich durch freiwillige Beiträge und Spenden finanziert. Im vergangenen Jahr kamen über 550.000 Euro zusammen, wie es heißt. (bm)

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