Weihnachtsretouren
So können Onlinehändler die Umwelt schützen

Von Saskia Müller * 3 min Lesedauer

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Die Weihnachtszeit ist die Hochsaison für Onlineshopping – und gleichzeitig auch für Produktretouren. Das sorgt nicht nur für massive wirtschaftliche Schäden bei den Onlinehändlern.

Weihnachtsretouren erzeugen in Deutschland 85.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid – das lässt sich verbessern.(Bild:  DALL-E)
Weihnachtsretouren erzeugen in Deutschland 85.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid – das lässt sich verbessern.
(Bild: DALL-E)

Auch die Umwelt leidet unter der Retourenflut. Denn von den über 400 Millionen Paketen, die vor Weihnachten verschickt werden, kommt ein erheblicher Teil wieder zurück. Konkrete Zahlen zu den Retourenquoten im Weihnachtsgeschäft gibt es nicht, doch die Forschungsgruppe Retourenmanagement der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg ermittelte, dass 2022 fast jedes vierte verschickte Paket wieder zurückgeschickt wurde.

Diese „Retourenlawine“ verursacht eine erschreckende Umweltbelastung: Denn jede Rücksendung stößt 849 Gramm CO2 aus. 100 Millionen Retouren verursachen also eine Gesamtemission von rund 85.000 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher deutscher Haushalt produziert jährlich 10,3 Tonnen CO2. Die Weihnachtsretouren entsprechen damit dem Jahres-Kohlenstoffausstoß von mehr als 8.000 Haushalten. Um diese Menge zu neutralisieren, müssten 425.000 Bäume gepflanzt werden – eine Waldfläche, die 4.722 Hektar umfasst und in etwa der Größe von 6.611 Fußballfeldern entspricht.

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