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Einen typischen Fehler nannte Frank Scherenschlich, dass der Aufwand für die Datenerfassung „wie in solchen Projekten üblich“ unterschätzt worden sei. Auch die parallele Verwendung zweier Standards sei unwirtschaftlich. Namhafte Lieferanten hätten sich deshalb geweigert, die Daten in zwei Formaten anzuliefern.
Geschäftsstelle von E-Class bietet Unterstützung
Thomas Einsporn, Leiter der Geschäftsstelle von E-Class in Köln, stellte auf dem Fachforum die Serviceangebote seiner Organisation vor. Sie bietet beispielsweise eintätige Workshops in den Unternehmen an, für die Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeitern nur eine Eigenbeteiligung von 250 Euro zahlen. Als Ergebnis dieser Einstiegsberatung erhält das Unternehmen eine individuelle Checkliste für das Vorgehen bei der E-Class-Einführung.
Einsporn formulierte das Ziel der Standardisierung: „Eine gemeinsame Sprache im Internet nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Maschinen.“ Dazu gehöre auch die Integration bestehender deutscher Branchenstandards unter dem E-Class-Dach. Bei Baustoffen ist man Einsporn zufolge weit gekommen: Hier genüge es oft, bei Google die E-Class-Nummer einzugeben, um eine Liste von Lieferanten zu erhalten.
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