Cloudbasierte Systeme
Stillstand im Lager: Warum moderne Systeme die Intralogistik verändern

Von Andreas Krieg * 9 min Lesedauer

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Zweifelsfrei liegt die Zukunft der Intralogistik in intelligenten, vernetzten, cloudbasierten Systemen. Ohne technische Spielereien, um auf reale Probleme wie fehlende Transparenz, starre Prozesse und verpasste Chancen reagieren zu können.

Ein Anblick wie dieser ist keine Seltenheit. Veraltete Systeme im Lager behindern mehr, als dass sie unterstützen.(Bild:  Saphiracon)
Ein Anblick wie dieser ist keine Seltenheit. Veraltete Systeme im Lager behindern mehr, als dass sie unterstützen.
(Bild: Saphiracon)

Freitagabend, 18 Uhr, Hochbetrieb im Distributionszentrum. Plötzlich frieren die Bildschirme ein. Die Kommissionierung steht, niemand weiß mehr, wo sich welche Ware befindet. Es gibt weder Packzettel noch Bestandsübersichten oder Auslieferungen. Dann meldet die IT, dass ein Ausfall vorliegt und das System frühestens am Montagmorgen wieder online sein wird. Während die Server im Untergeschoss streiken, stapeln sich die Aufträge. Kunden warten, Lkw stehen unbeladen auf dem Hof. Ein sechsstelliger Schaden, der auf das Unternehmen zukommt.

Derartige Szenarien erlebe ich in Projekten immer wieder. Lager arbeiten mit veralteten Systemen, die mehr behindern als unterstützen. Dabei ist die Lösung so greifbar. Moderne, cloudbasierte Anwendungsprogramme verändern in Logistikhallen, Verteilerzentren und Produktionsstandorten die Arbeitsweise grundlegend. Keinesfalls ein abstraktes IT-Projekt – sondern die Antwort auf reale Herausforderungen im Supply-Chain-Management.