Supply-Chain-Planung KI stabilisiert die Beschaffung und minimiert Risiken in der Produktion

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Eine neue Studie von Relex Solutions zeigt auf, dass beinahe die Hälfte der europäischen Unternehmen in KI-gestützte Bestands- und Supply-Optimierung investieren. Planungsstrategien zielten zunehmend auf langfristige Volatilität.

Künstliche Intelligenz (KI) stabilisiert die Beschaffung und minimiert die Risiken in der Produktion.(Bild: ©  mongkonchai - stock.adobe.com)
Künstliche Intelligenz (KI) stabilisiert die Beschaffung und minimiert die Risiken in der Produktion.
(Bild: © mongkonchai - stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich zunehmend aus ihrer experimentellen Phase heraus zum integralen Bestandteil der operativen Entscheidungsunterstützung in der Planung von Supply Chains. Das jedenfalls will Relex Solutions in seinem Report „State of Supply Chain 2026: Volatility, trade-offs and the rise of AI“ herausgefunden haben. Relex Solutions bietet eine KI-gestützte Plattform für die Supply-Chain-Planung im Handel und in der Fertigungsindustrie an. Handelsunternehmen, Fertigungsbetriebe und Konsumgüterhersteller werden dabei unterstützt, ihre Nachfrageprognosen, Disposition, Merchandising, Preisgestaltung, Promotions, Supply-Chain-Prozesse und Produktionsplanung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zu optimieren. Hierzulande setzten Unternehmen wie Edeka, Rossmann, Rewe, Douglas oder Mediamarkt Saturn auf die Technologie von Relex Solutions.

Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil der täglichen Entscheidungsfindung in der Supply Chain.

Dr. Madhav Durbha, Group Vice President of Manufacturing Industry Strategy bei Relex Solutions

Weltweit geben 67 Prozent der Führungskräfte aus Handel und Produktion in der Relex-Studie an, dass ihr Vertrauen in den Einsatz von KI für Entscheidungen in der Supply Chain im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. In Großbritannien, Deutschland und Frankreich liegt dieser Wert mit 71 Prozent noch höher. Für 53 Prozent der Befragten in diesen drei Ländern soll KI vor allem Empfehlungen liefern. Die finale Entscheidung solle jedoch weiterhin von Menschen getroffen werden, wie es heißt. Und nur 15 Prozent der Befragten würden KI vollständig autonome Entscheidungen in der Supply Chain anvertrauen.

Volatile Nachfrage treibt KI-Investitionen an

Ein detaillierter Blick auf die europäischen Ergebnisse zeigt, dass Unternehmen ihre Investitionen in KI weiter ausbauen: 68 Prozent planen in den nächsten drei bis fünf Jahren Investitionen in generative und agentenbasierte KI, 55 Prozent in prädiktive KI. Diese Investitionen erfolgen vor dem Hintergrund anhaltender Volatilität der Kundennachfrage – 32 Prozent der Führungskräfte nennen dies als eine der größten Herausforderungen der kommenden drei Jahre. Dadurch steige der Bedarf an intelligenteren und reaktionsfähigeren Planungssystemen, so Relex Solutions.

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