Big Data Supply Chains der Elektrotechnik geointelligent steuern

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Supply-Chain-Manager der Elektrotechnik müssen Resilienz, Flexibilität, Regelkonformität und Kosteneffizienz sauber ausbalancieren. Das Deep-Tech-Unternehmen The Green Bridge hat ein cloudbasiertes Ökosystem entwickelt, das Geoinformationen für Geschäftsprozesse nutzbar macht.

Geointelligentes Supply-Chain-Management liefert wertvolle Erkenntnisse beispielsweise darüber, in welcher Steuereinheit ein Mikrochip verbaut wird.(Bild: ©  Aleksandr Matveev - stock.adobe.com)
Geointelligentes Supply-Chain-Management liefert wertvolle Erkenntnisse beispielsweise darüber, in welcher Steuereinheit ein Mikrochip verbaut wird.
(Bild: © Aleksandr Matveev - stock.adobe.com)

Hohe Variantenvielfalt, steigende Rohstoffpreise, volatile Verfügbarkeit, global verteilte Lieferantenstrukturen sowie kurze Innovationszyklen stellen besondere Anforderungen an Planung, Transparenz und Steuerung der Lieferkette. Effizienzanalysen globaler Supply Chains scheitern dabei meist an heterogenen Systemlandschaften. Hier setzt The Green Bridge an: Die weltweit einzigartige Technologie dieses Start-ups verknüpft ERP- und PLM-Daten direkt mit standardisierten, räumlich-zeitlichen Identifikatoren. Diese bilden, wie es heißt, den zentralen Hebel für eine resiliente, effiziente und zukunftsfähige Lieferkette. Dank des normierten Referenzraums lässt sich die gesamte Wertschöpfungskette bis zum Kunden skalierbar abbilden und datengetrieben steuern. Hersteller elektrotechnischer Produkte gewinnen so Transparenz über ihre globalen Netzwerke, reduzieren Risiken, senken Kosten und steigern ihre Reaktionsfähigkeit.

Referenzierung macht Netzwerke transparent

Wer Bauteile liefert, muss Daten liefern: Wer hat geliefert, aus welcher Charge stammt das Teil, wann und in welcher Linie und mit welchen Prüfwerten wurde es verarbeitet, wohin wurde es verbaut? Dann lässt sich zum Beispiel jeder Leistungshalbleiter eindeutig seiner Herkunft, der Produktionsstätte, der Baugruppe und schließlich dem verbauten System zuordnen. Durch die eindeutige Referenzierung aller Zulieferer, Fertigungsstätten und Logistikzentren ergibt sich ein vollständig transparentes Netzwerk. Von der Beschaffung bis zum Einsatz beim Kunden bleibt diese räumliche Kette über den gesamten Lebenszyklus erhalten.

Supply Chains ganzheitlich verstehen

Ob auf Makro- oder Mikro-Ebene: Dem universell analysierbaren Datenmodell bleibt nichts verborgen. Es offenbaren sich Trends, regionale Konzentrationen, Abhängigkeiten und Single-Source-Risiken der Lieferkette. Rückrufmanagement bei fehlerhaften Bauteilen gelingt ebenso zielgerichtet wie die Preisanpassung bei Produkten, wenn die Beschaffungskosten einzelner Komponenten steigen. Diese globale Transparenz blieb bisher unerreicht, da unterschiedliche Insellösungen komplexe Schnittstellen erfordern. In universeller und standardisierter Form schlägt die Technologie von The Green Bridge die dringend benötigte Brücke zum ganzheitlichen Verständnis der Supply Chain, wie das Unternehmen angibt.

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