Nachhaltigkeit Systematisch mit Software auf das Lieferkettengesetz vorbereiten

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Als erstes Fashion-Unternehmen hat der DOB-Hersteller Rabe Moden das Zertifikat „ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“ erhalten. Diese Zertifizierung des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) an der Universität Witten/Herdecke sei der weltweit erste ganzheitliche und extern zertifizierbare Nachhaltigkeitsstandard.

Der DOB-Spezialist Rabe Moden setzt bei seinen CSR-Aktivitäten voll auf die Software Osca von Setlog.(Bild:  Rabe Moden)
Der DOB-Spezialist Rabe Moden setzt bei seinen CSR-Aktivitäten voll auf die Software Osca von Setlog.
(Bild: Rabe Moden)

Beim Zertifikat „ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften“ handele es sich, wie es heißt, um keinen Berichtsstandard, sondern um ein Managementsystem, das Firmen fordert und fördert, sich auf Berichtsanforderungen vorzubereiten. Rabe Moden, Spezialist für Damenoberbekleidung (DOB) aus Hilter am Teutoburger Wald, hätte mit der Zertifizierung nicht nur wissen wollen, wo man in puncto Nachhaltigkeit stehe, sondern sich rechtzeitig auf die geplanten Vorschriften im Lieferkettengesetz der EU vorbereiten und den Weg für einen Nachhaltigkeitsbericht ebnen wollen. Seit Jahren setze das Familienunternehmen eigenen Angaben zufolge schon Maßnahmen in allen drei Dimensionen der Nachhaltigkeit um: ökologisch, ökonomisch und sozial.

Mit der erfolgreichen Zertifizierung als erster Anbieter in der Fashion-Branche ist ein Meilenstein in der Nachhaltigkeitsstrategie von Rabe Moden hinzugekommen. Uns wurde bestätigt, dass wir kein Greenwashing betreiben.

Nils Bücker, Geschäftsführer bei Rabe Moden

Zu den ESG-Maßnahmen, die das Modehaus schon seit Jahren umsetzt, zählen beispielsweise die Installation von Photovoltaikanlagen auf Firmengebäuden, die Anschaffung von E-Fahrzeugen und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung von Mitarbeitenden.

Osca sortiert schwarze Schafe aus

Zur Steuerung seiner zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten nutzt Rabe Moden das Modul Corporate Social Responsibility (CSR) der Software Osca von Setlog, an die die wichtigsten Geschäftspartner und Lieferanten des Modehändlers angeschlossen sind. Auch seine Zulieferer bewertet Rabe Moden mit diesem CSR-Tool. Bücker: „Die Software schafft die Transparenz, zeitraubende Nachfragen entfallen. Mit E-Mails oder einem Tabellenkalkulationsprogramm könnten wir die komplexen Prozesse gar nicht mehr beherrschen.“ In einem Jahr wird der Fortschritt erneut durch den TÜV Rheinland überprüft, heißt es.

Um keine schwarzen Schafe unter den Geschäftspartnern zu haben, reisen Firmenvertreter oder -beauftragte regelmäßig zu den Betrieben, decken eventuelle Missstände auf und setzen gegebenenfalls Fristen zur Nachbesserung – beispielsweise bei Brandschutzverstößen. Auch dieser Prozess wird in Osca gesteuert. Rohwaren kauft Rabe Moden in der ganzen Welt ein mit dem Schwerpunkt Türkei, die Herstellung findet komplett außerhalb Deutschlands statt. (bm)

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