Der baden-württembergische Beschlagtechnikspezialist Esco investierte in ein Retrofit seines Logistikzentrums in Ditzingen. Die österreichische TGW Group hat die Sache übernommen und folgendes erreicht ...
Licht am Horizont beim Beschlagspezialisten Esco in Ditzingen. Denn die TGW Group hat dort mit Erfolg das Logistikzentrum per Retrofit modernisiert. Die Spezialisten vertrauen dabei auf sieben Erfolgsfaktoren. Lesen Sie, was gemacht wurde und was dabei heraus kam.
(Bild: TGW Group)
Esco Metallbausysteme rüstet seit der Gründung 1965 Türen und Fenster mit innovativer Beschlagtechnik aus. Außer der Handelstätigkeit liegt der Fokus auf der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Produkte für die Fenster- und Türautomation. Das Unternehmen beschäftigt rund 250 Mitarbeiter und ist durch Standorte in Deutschland, Österreich sowie Polen vertreten. Nach all der Zeit ging es nun darum, die Logistiklandschaft von Esco auf ein moderneres Level zu heben. Dabei kam die TGW Group ins Spiel. Die Modernisierung wurde schließlich in drei Phasen gegliedert und umfasste außer dem Tausch eines Regalbediengeräts auch Upgrades für Steuerung sowie IT. Sämtliche Arbeiten fanden im laufenden Betrieb statt und konnten Anfang 2023 erfolgreich abgeschlossen werden. Die TGW Group setzt dabei auf sieben Erfolgsfaktoren, mit denen ein Retrofit dieser Art ideal umsetzbar ist, wie es weiter heißt.
Diese sieben Tipps führen ein Logistik-Retrofit zum Erfolg
Die Vorlaufzeit beachten und rechtzeitig starten;
Erfahrene Partner und Projektmanager wählen;
Einen strukturierten Plan erarbeiten;
Speziell entwickelte Retrofitmöglichkeiten integrieren;
Ein ausführliches Pflichtenheft erstellen;
Migrationsschritte genau definieren;
Die Mitarbeiter intensiv schulen.
Das richtige „Pferd im Logistikstall“ galoppiert wirtschaftlicher
TGW Sales Project Manager Klaus Kollmann beschreibt die Ausgangssituation des Projekts: „Die Bestandsanlage näherte sich dem Ende ihres Lebenszyklus. Viele Komponenten waren ,out of support‘. Es bestand also die Gefahr, dass sie im Fall der Fälle teurer würden oder gar nicht mehr zu bekommen wären.“ Das hätte zu Herausforderungen bei der Anlagenverfügbarkeit führen können. Im schlimmsten Fall aber zu einer verzögerten Auslieferung an Kunden. In einem intensiven Analyseprozess haben die TGW-Experten dann mit Esco verschiedene Optionen evaluiert und schließlich die Entscheidung getroffen, die neueste Generation des Regalbediengeräts „Mustang E+“ einzusetzen. Denn das „Mustang E+“ verfügt über einen geschraubten Mast und eine „intelligente“ Antriebstechnik. Außerdem ist es deutlich leichter als das Vorgängermodell. Es basiert auf einer modernen Steuerungsgeneration und kommt ohne Antipendelantrieb aus, wie es weiter heißt. Durch die in der Steuerung implementierte Antipendelfunktion ließen sich der Durchsatz erhöhen und die Positionierzeiten verkürzen. Nicht zuletzt könne materialschonender agiert werden. Brems- und Beschleunigungsvorgänge können sanfter erfolgen, Lärm und Vibrationen werden deutlich reduziert, wie TGW weiter ausführt. Ein weiterer Vorteil sei das wartungsfreundliche Design, das dabei helfe, die Betriebskosten möglichst niedrig zu halten. Das Zusammenspiel dieser Maßnahmen ermöglicht eine Performancesteigerung von 28 Prozent im Vergleich zur Vorgängerversion, wie TGW betont.
Retrofit im Logistikbereich senkt auch den Energiebedarf deutlich
Mit dem Mechaniktausch und dem Upgrade von Steuerung sowie Software profitiere Esco nun signifikant durch gesteigerte Verfügbarkeit und einfacherer Wartung. Die Ergebnisse von Performancetests und Energiemessungen belegen nicht nur den betriebswirtschaftlichen Nutzen, sondern auch den positiven Effekt in Sachen Ressourcenverbrauch und Nachhaltigkeit, wie es weiter heißt.
Denn die Modernisierung von Hard- und Software drückt nun den Energiebedarf bei Esco um rund 37 Prozent nach unten. Das ist für Esco nicht zuletzt ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. „Früher ging die Bremsenergie der Regalbediengeräte verloren. Mit dem TGW-System ,Mustang E+‘ können wir die Energie in der horizontalen respektive vertikalen Bewegungsachse nun zurückgewinnen, um sie in der jeweils anderen einzusetzen“, erklärt Markus Kammerhofer, Director Sales Retrofit bei TGW. Das sorge für einen schonenderen Umgang mit knappen Ressourcen und sei auch betriebswirtschaftlich sinnvoll.
Die Spezialisten von TGW blicken nicht zuletzt auf über 50 Jahre Erfahrung zurück. Und speziell der Bereich Retrofit wachse stark. Der Systemintegrator wickelt heute pro Jahr fünfmal so viele Projekte ab wie noch vor 10 Jahren, wie man dazu betont. Kammerhofer führt weiter aus: „Generell sind Retrofits schon deshalb nachhaltige Investitionen, weil Unternehmen dadurch nicht nur die Lebensdauer ihrer Anlage verlängern, sondern auch Effizienzsteigerungen erzielen.“ Viele Unternehmen hätten auch Programme aufgesetzt und gingen mit Ressourcen bewusster um. Sie nehmen jedes Glied in der Supply Chain unter die Lupe, um herauszufinden, wo Emissionseinsparungen möglich sind, wie Kammerhofer registriert.
Stand: 08.12.2025
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