Joint Venture Tracteasy will autonomen Schleppereinsatz pushen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Die beiden französischen Unternehmen TLD, Spezialist für Flughafenvorfeld-Technik, und FTF-Hersteller Easymile haben mit Tracteasy ein neues Joint Venture auf die Beine gestellt. Ziel der Neugründung ist es, die Vermarktung des autonomen Schleppers „EZTow“ voranzutreiben.

Das Joint Venture Tracteasy will den Einsatz seines autonomen Schleppers „EZTow“ für Industrieanlagen und Flughäfen vorantreiben.(Bild:  Tracteasy)
Das Joint Venture Tracteasy will den Einsatz seines autonomen Schleppers „EZTow“ für Industrieanlagen und Flughäfen vorantreiben.
(Bild: Tracteasy)

Kern des neugegründeten Joint Ventures ist es, die Stärken beider Partner zu nutzen, weltweit den Einsatz der autonomen Schlepperlösung „EZTow“ für Flughäfen und Industrieanlagen zu beschleunigen. Gleichzeitig werden mit der Neugründung auch die finanziellen Mittel für die kommenden Phasen der Weiterentwicklung des Zusammenschlusses bereitgestellt. Bestehende und potenzielle Kunden sollen ausschließlich mit Tracteasy als exklusivem Vertreiber der gemeinsam entwickelten Schlepperlösung zusammenarbeiten. Wie es heißt, habe sich der „EZTow“-Schlepper als der weltweit am häufigsten eingesetzte Schlepper etabliert. Zu den Kunden zählten so renommierte Unternehmen wie John Deere, die BMW Group, die Daimler AG (Lkw-Montagewerk), der Flughafen Changi (Singapur) sowie Japan Airlines.

Wir verfügen über die technologische Erfolgsbilanz, die Rechte am geistigen Eigentum, erfahrene Ressourcen auf der ganzen Welt und den finanziellen Rückhalt, um unsere Produktkapazitäten und unsere Führungsposition bei der installierten Basis auszubauen.

Richard Reno, CEO von Tracteasy

Für Valentin Schmitt, CEO von TLD, ist Tracteasy „ein Beweis für die erfolgreiche Synergie zwischen der umfassenden Erfahrung von TLD im Bereich der Flughafenvorfeld-Technik, der sicheren und effizienten fahrerlosen Technologie von Easymile, sowohl für Flughäfen als auch für die Industrie, und der Nischenexpertise von SAS in der Luftfahrt. Die wie ihre Schwester TLD zur Alvest Group gehörende Smart Airport Solutions (SAS) kümmert sich dabei um den Flughafenvertrieb. Maxime Mahieu, CEO von SAS: „Die Skalierung des Einsatzes ist die nächste Herausforderung in der Luftfahrt. Mit einer Technologie, die sich bereits bewährt hat, und der finanziellen Stabilität der Alvest-Gruppe ist Tracteasy als einzigartiger lnagfristiger Partner positioniert.“

Automation auf dem Vormarsch

Easymile-CEO Gilbert Gagnaire, kommentiert die Joint-Venture-Gründung wie folgt: „Wir sind seit mehr als einem Jahrzehnt in der Branche der autonomen Fahrzeuge tätig und es ist klar, dass industrielle Anwendungen auf dem Vormarsch sind. Wir freuen uns, mit unserem langjährigen Partner TLD den nächsten Schritt zu gehen und Tracteasy zu gründen.“

Die plattformübergreifende Software und Erfahrung von Easymile, kombiniert mit der industriellen Kompetenz und der globalen Servicepräsenz von TLD, würden sicherstellen, dass die Neugründung Tracteasy „über die Technologie und die Fähigkeiten verfügt, um weiterhin führend bei autonomen Schlepperlösungen zu sein und unseren Kunden weltweit eine unvergleichliche Effizienz und Zuverlässigkeit zu bieten“, so Gagnaire. (bm)

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