Digitalisierung Tradelink will Logistik per KI steuern

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Digitalisierung trotz Fragmentierung – das geht nur schwer zusammen, auch und insbesondere in der Logistik bei der Vielzahl der Beteiligten, IT-Systeme und Prozesse in der Branche. Tradelink kommt jetzt mit einem Tool, mit dessen Hilfe sich auch die Verarbeitung von E-Mails optimieren lässt.

Der KI-Assistent: Mit dem Tool will Tradelink ein Kernproblem in der Logistiksteuerung lösen.(Bild:  Tradelink)
Der KI-Assistent: Mit dem Tool will Tradelink ein Kernproblem in der Logistiksteuerung lösen.
(Bild: Tradelink)

Innerhalb der Logistikbranche stimmen sich die einzelnen Protagonisten in einem unübersichtlichen Durcheinander verschiedener Software-Tools, Telefon, E-Mail und Excel-Listen ab. Um die Abstimmungsarbeit aus E-Mail und Excel zu automatisieren, gibt das Münchner Unternehmen Tradelink jetzt Logistikern den Zugang zur „AI Super Power“. Zukünftig kann auch jede E-Mail automatisiert in Tradelink zu einem Lieferprozess umgewandelt werden – ohne händische Arbeit sowie unabhängig von Sprache und Detailtiefe der E-Mail. Damit will Tradelink die Kollaboration zwischen den Parteien steigern und die Verlässlichkeit von standardisierten Avis-Prozessen erhöhen.

Unser oberstes Ziel bei Tradelink ist es, die oft nervenaufreibenden und kostspieligen Kommunikationswege für alle Partner zu vereinfachen.

Frederic Krahforst, Gründer von Tradelink

Bei dieser Vereinfachung der Kommunikation geht es Krahforst eigenen Worten zufolge ebenso um die Interessen der Lieferanten, Spediteure und Frächter. „Die Nutzung von KI bietet genau dafür neue Lösungsmöglichkeiten“, bewertet er den Einsatz künstlicher Intelligenz bei seinem Tool.

Erster KI-Assistent der Branche

Mitgründer Dr. Michael Bücker bringt einen weiteren Aspekt ein: Tradelink sei es wichtig gewesen, seinen Kunden pragmatisch und schnell Lösungen zur Verfügung zu stellen. „Wir sind sehr stolz, den ersten KI-Assistenten in der Logistik zu präsentieren und damit wichtige technologische Entwicklungen in echte Alltagslösungen zu übersetzen“, so Co-Founder Bücker. Dank KI könne Tradelink Kommunikation genaus so abbilden, wie sie tatsächlich passiere: individuell angepasst an Sprache und Sprachstil.

Wie Tradelink in einer Pressmeldung verlautbart, seien erste Kunden überzeugt von der Lösung. So freue sich Joachim Rey, stellvertretender Betriebsleiter Silo Auhafen der Fenaco-Genossenschaft im schweizerischen Winterthur, die sich in erster Linie mit Getreide, Ölsaaten und Futtermitteln beschäftigt, über eine noch unkompliziertere Zusammenarbeit: „Mit dem Tradelink-KI-Bot ermöglichen wir allen Lieferpartnern eine konforme Avisierung ohne Mehraufwand für beide Seiten.“ Damit demonstriere Tradelink das Potenzial von sprachbasierter generativer KI in der Logistik. Denn am Ende werde Logistikabstimmung durch Menschen gesteuert.

(ID:49808033)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung