Trotz allem profitabel Umsatzflaute bei Autozulieferer Mahle! Dennoch zukunftsfähig!

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die Wirtschaftsflaute, die gesunkene Nachfrage und der schleppende Hochlauf der Elektromobilität machen Mahle das Leben schwer ...

Der Automobilzulieferer Mahle muss Umsatzrückgänge verkraften. Und die Abkehr vom Verbrennungsmotor verlangt Strategieanpassungen, denen bereits zwei Werke zum Opfer gefallen sind. Dennoch glauben die Mahle-Entscheider, dass man gut über die Runden kommt.(Bild:  Mahle)
Der Automobilzulieferer Mahle muss Umsatzrückgänge verkraften. Und die Abkehr vom Verbrennungsmotor verlangt Strategieanpassungen, denen bereits zwei Werke zum Opfer gefallen sind. Dennoch glauben die Mahle-Entscheider, dass man gut über die Runden kommt.
(Bild: Mahle)

Der Umsatz des Automobilzulieferers Mahle ging 2024 demnach nach einer vorläufigen Berechnung auf 11,7 Milliarden Euro zurück, wie der Vorstandschef Arnd Franz der dpa mitteilte. Noch 2023 hatte der Erlös des Stiftungsunternehmens bei gut 12,8 Milliarden Euro gelegen. Franz erklärt, dass alle Automobilhersteller sich bemüht haben, ihre Kapazitäten den schwierigen Bedingungen anzupassen, doch das schlägt natürlich zu den Zulieferern durch. Nicht zuletzt sei 2024 ein sehr anspruchsvolles Jahr gewesen. Die Märkte haben sich teilweise schwächer entwickelt als erwartet. Vor allem in Europa und Nordamerika habe man das hinnehmen müssen. Asien sei vom Umsatzrückgang nicht so stark betroffen gewesen. China hat für Mahle keine Wachstumsimpulse gebracht, wie Franz anmerkt. Indien und Südamerika hingegen hätten sich positiv entwickelt.

Kritischer Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung

Mit Blick auf den vorläufigen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro sind laut Franz etwa 300 Millionen Euro aus Geschäften enthalten, von dem man sich getrennt hat. Zum Ergebnis machte der Vorstandschef aber keine konkreten Angaben. Dennoch kommentierte er: „Auch 2024 bleiben wir aus heutiger Sicht profitabel.“ Doch der Ausblick für das laufende Jahr habe sich in den letzten Wochen noch einmal deutlich eingetrübt. Es sei demnach relativ schwierig, richtungsweisende Vorhersagen zu treffen. Die Nachfrage durch die Autohersteller werde weiterhin sehr verhalten sein, glaubt Franz. Und die politische Großwetterlage mache das Leben nicht einfacher.

Mahle-Mitarbeiter sind bis Ende 2025 sicher

Aktuell erwirtschaftet der Zulieferer bereits über 60 Prozent seines Umsatzes unabhängig vom Pkw-Verbrennungsmotor, wie Franz anmerkt. Mahle befinde sich, so wie andere Zulieferer, ebenfalls im Umbruch. Das heißt, Abkehr vom Verbrenner und hin zum Stromer. Durch diese Strategie wurden Ende 2024 bereits die Mahle-Werke Gaildorf (Kreis Schwäbisch Hall) und in Mattighofen in Österreich geschlossen. In den USA soll im ersten Quartal 2025 eine Produktionsstätte in Charleston dicht gemacht werden. Aktuell gibt es 18 Mahle-Werke in Deutschland. Ende Juni waren im Inland 9.990 Personen beschäftigt und 69.529 Menschen weltweit. Für die in Deutschland befindlichen Mitarbeiter gelte eine Beschäftigungssicherheit bis Ende diesen Jahres.

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