Humanitäre Logistik Veranstaltung „ConnectChains“ zeitigt positive Entwicklungen

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Positives in Sachen Lokalisierungsprojekte und öffentlich-privater Partnerschaften (PPP) war auf der Berliner „ConnectChains“ zu erfahren. Expertinnen und Experten in der humanitären Logistik tauschten sich mit der Privatwirtschaft über Herausforderungen und neue Lösungsvorschläge aus.

Bei der Veranstaltung „ConnectChains“ kamen positive Entwicklungen bei Lokalisierungsprojekten und öffentlich-privaten Partnerschaften zutage.(Bild:  Sebastian Semmer/LHOF)
Bei der Veranstaltung „ConnectChains“ kamen positive Entwicklungen bei Lokalisierungsprojekten und öffentlich-privaten Partnerschaften zutage.
(Bild: Sebastian Semmer/LHOF)

Zum zweiten Mal richtete die „Logistics Hall of Fame“, die virtuelle Ruhmeshalle der Logistik, am 5. Dezember das Gipfeltreffen der humanitären Logistik in Berlin aus: die Konferenz „ConnectChains“. Laut den Referenten der Veranstaltung hätten sich öffentlich-private Partnerschaften als ein effektiver Weg für Unternehmen erwiesen, sich in der humanitären Hilfe zu engagieren. Tenor der Veranstaltung: Intensive Kooperationen, Weiterbildungsmaßnahmen, die Unterstützung lokaler Projekte und langfristige Public-Private-Partnerships brächten sowohl humanitären Organisationen als auch ihren Partnern aus der Wirtschaft nachhaltige Erfolge im Supply Chain Management.

,ConnectChains‘ ist eine einzigartige Konferenz für Networking, Kommunikation und Wissenstransfer, die Supply-Chain-Fachleute aus humanitären Organisationen und Führungskräfte aus der Privatwirtschaft zusammenbringt.

Thilo Jörgl, Konferenzleiter

Wie von Konferenzleiter Thilo Jörgl zu erfahen war, plant die Logistics Hall of Fame als Ausichter der „ConnectChains“, dieses internationale Gipfeltreffen fortzusetzen. Die zweite Auflage der Konferenz lockte 80 internationale Experten aus dem Bereich der humanitären Logistik nach Berlin.

Interessante Gäste

Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter von Logistikunternehmen, Geldgebern, Hochschulen und humanitären Organisationen aus Europa, den USA und Afrika. Ziel des Treffens in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund war es, dass sich die Akteure über Best-Practice-Beispiele austauschen, aktuelle Herausforderungen identifizieren und sich vernetzen.

Im Zentrum des Treffens stand eine Diskussion über Ergebnisse einer neuen Studie, die von der Wageningen University & Research, der ETH Zürich und dem Fritz-Institut in Zusammenarbeit mit der Logistics Hall of Fame durchgeführt wurde. Humanitäre Organisationen, Wirtschaftsunternehmen und Geldgeber waren gebeten worden, Angaben zu den Besonderheiten ihrer bestehenden Partnerschaften zu machen. Die wichtigste Erkenntnis der Umfrage, die in diesem Herbst durchgeführt wurde, lautete: Die Ausprägungen der öffentlich-privaten Partnerschaften haben sich im Laufe der Jahre verändert. Sie sind von primär auf finanzielle Vereinbarungen ausgerichteten Partnerschaften zu einer Zusammenarbeit gereift, die auf einem integrativeren Netzwerk aufbaut, das auch Produkte und Dienstleistungen umfasst.

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