Industriebau

Wärmegedämmte Tore im Lager senken Kosten

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Die Hörmann KG hat deshalb flexible Schnelllauftore mit Soft-Edge-Profilen entwickelt. Die Modelle V 5015 SE und V 5030 SE öffnen mit 1,5 beziehungsweise 3 m/s.

Abschlussprofile der Schnelllauftore vermeiden Verletzungen

Die Soft-Edge-Technologie soll dafür sorgen, dass die im Arbeitsalltag unvermeidbaren kleinen Unfälle ohne schwere Folgen bleiben: Die Abschluss-Profile sind bei vertikaler Belastung flexibel. Bei einer versehentlichen Kollision soll sich das Profil nach oben durchbiegen.

Mensch und Material bleiben so während des Schließvorgangs unversehrt. Trotzdem hält das Tor Zugluft zuverlässig auf, weil das Soft-Edge-Profil bei horizontaler Belastung stabil bleibt, verspricht der Hersteller.

Spezielles Schnelllauf-Außentor hält dem Wind stand

Ist ein flexibles Tor an der Hallenaußenseite verbaut, muss es größere Windlasten aushalten. Das flexible Außentor V 6030 SE beispielsweise soll durch die Federstahl-Windsicherung Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h standhalten. Trotzdem soll es dieselben Kostenvorteile wie ein Innentor bieten, weil es ebenfalls mit bis zu 3 m/s öffnet.

Allerdings kann ein flexibles Tor nicht den notwendigen Schutz gegen unbefugtes Eindringen bieten. Die Lösung von Hörmann ist die Kombination mit einem Roll- oder Sectionaltor.

Zweites Hallentor erhöht die Sicherheit

Während der Arbeitszeit soll das V 6030 SE für optimale Betriebsabläufe und Energiekostensenkung sorgen. Nach Geschäftsschluss schließt sich das Roll- oder Sectionaltor und gewährt soliden Einbruchschutz, so der Hersteller.

Zwei spezialisierte Torlösungen hat die Hörmann KG zur Trennung von Temperaturzonen im Programm. Das Sectionaltor DPU ist als Außentor bei erhöhten Wärmeschutzanforderungen geeignet. Es verfügt über 80 mm dicke, thermisch getrennte doppelwandige Torglieder, die mit PU-Hartschaum ausgefüllt sind. Die Lamellen haben laut Hersteller einen guten Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,3 W/(m²K).

Auch Spezialtor für Tiefkühllogistik im Angebot

Daher werden sie ebenfalls bei einem Spezialtor für die Tiefkühllogistik eingesetzt: dem Iso Speed Cold. Es soll ein Problem lösen, das bei – 25 °C auftritt: Eisbildung. Daher werden etwa die Führungsschienen und gegebenenfalls auch die Torgliederübergänge sowie der Torantrieb beheizt. Zudem öffnet es mit 2 m/s schnell genug. So geht bei der Durchfahrt nur wenig gekühlte Luft verloren.

Ein weiteres spezialisiertes Innentor ist das flexible Schnelllauftor V 3515 Iso. Der Behang besteht aus 30 mm dickem Schaumstoff und öffnet sich mit einer Geschwindigkeit von 1,5 m/s. Auch dies trägt dazu bei, energieaufwändig und damit kostspielig gekühlte Luft im Raum zu halten. Dieses Tor werde optimal im Übergangsbereich von Frischelogistik mit 4 °C in den konventionellen Bereich eingesetzt.

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