Industrie-Trends 2025
Was bleibt, was kommt?

Von Joost Knapen * 5 min Lesedauer

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Sicherheit, Nachhaltigkeit und Speziallösungen stehen auch 2025 weiterhin im Fokus. Gleichzeitig sorgen neue EU-Regularien für wachsende Herausforderungen. Zarges gibt Einblicke in die wichtigsten Trends in den Bereichen Steigen, Absturzsicherung, Verpacken und Transportieren sowie Speziallösungen.

Maßgeschneiderte und flexible Lösungen setzen sich als Trend bei den Anwendern durch.(Bild:  Zarges)
Maßgeschneiderte und flexible Lösungen setzen sich als Trend bei den Anwendern durch.
(Bild: Zarges)

Trotz disruptiver Entwicklungen in Wirtschaft und Politik ist die Industrie von anhaltenden Meta-Trends geprägt, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen. Diese werden sich 2025 weiter verstärken. Dabei spielen vor allem Sicherheit, Nachhaltigkeit und Komfort eine zentrale Rolle – nicht zuletzt angetrieben durch die neue EU-Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit und die neue EU-Ökodesign-Richtlinie. Gleichzeitig wächst der Bedarf an ganzheitlichen Lösungen, die sowohl funktional als auch ergonomisch überzeugen und passgenau auf individuelle Anforderungen abgestimmt sind.

Trend 1: Sicherheitsanforderungen steigen

In der Produkt- und Arbeitssicherheit sind Unternehmen mit immer mehr Regularien konfrontiert. 2025 wird beispielsweise die neue EU-Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit in den Fokus rücken. Sie gilt seit 13. Dezember 2024 in allen Mitgliedsstaaten und löst die bestehende Richtlinie 2002/95/EG ab. Hersteller müssen nun zusätzliche Anforderungen erfüllen und beispielsweise für jedes Produkt eine interne Risikoanalyse und eine technische Dokumentation erstellen. Außerdem sind sie verpflichtet, Sicherheits- und Warnhinweise in leicht verständlicher Sprache beizulegen, wenn sie ihre Produkte online verkaufen. Aber auch unabhängig von der Regulatorik stehen Unternehmen vor neuen Sicherheitsherausforderungen, denn in manchen Fällen hinkt der Gesetzgeber noch hinterher. Dies gilt beispielsweise für die Lagerung und den Transport von Lithiumbatterien, die in vielen Elektrowerkzeugen verwendet werden. Die Energieträger bergen ein erhöhtes Brandrisiko, wenn sie altern, defekt sind oder unsachgemäß aufbewahrt werden. Stehen die Akkus einmal in Flammen, sind sie kaum noch zu löschen. Mit speziellen Gefahrgutverpackungen, die eine sichere Lagerung und einen sicheren Transport ermöglichen, können Unternehmen dieses Risiko mindern. Für Sicherheitsbeauftragte wird es zunehmend schwerer, sich mit allen Regularien und Risiken vertraut zu machen, weshalb der Beratungsbedarf im Bereich Sicherheit weiter steigt.