Intralogistik Weiterentwickelter Kippschalensorter schafft bis zu 30 Kilogramm

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Er kann jetzt Gewichte bis zu 30 Kilogramm transportieren und sortieren – der Kippschalensorter Ferag-Denisort aus der Schweiz. Weil die Schalen mit Kunststoffklappen konstruiert wurden, soll die Anlage zudem leiser arbeiten.

Der Kippschalensorter Ferag-Denisort erreicht hohe Durchsatzraten von bis zu 15.000 Artikeln pro Stunde.(Bild:  Ferag)
Der Kippschalensorter Ferag-Denisort erreicht hohe Durchsatzraten von bis zu 15.000 Artikeln pro Stunde.
(Bild: Ferag)

Das Transport- und Sortierprinzip eines Kippschalensorters minimiert das Risiko von Beschädigungen an empfindlichen oder zerbrechlichen Waren. Dafür sorgen beispielsweise die Schalenteppichfunktion für Artikel unterschiedlichster Abmessungen oder eine sanfte Kippfunktion, die das ungebremste Rutschen von Produkten verhindert. Wie der Anbieter angibt, sind insbesondere unförmige, leichte, runde oder sensible Produkte und sogar sogenannte „biegeschlaffe“ Polybags kein Problem für diese durchdachte Konstruktion.

Die Weiterentwicklung von Ferag-Denisort markiert einen Meilenstein in der Fördertechnologie.

Roberto Fenile, Head of Technologies bei Ferag

Wie Ferag mitteilt, ist sein Kippschalensorter so konstruiert, dass er auf mehreren Ebenen durchs Gebäude fahren kann. Das ermögliche es, auch komplexe intralogistische Herausforderungen zu bestehen, da er mühelos in vertikale Strukturen integriert werden kann und so verschiedene Stockwerke überwindet. Die hohen Durchsatzraten von bis zu 15.000 Artikeln pro Stunde werden erreicht, wenn ein Sorter doppelstöckig geführt wird und dabei jeweils vor den Rutschen, auf die die Produkte von beiden Sortersträngen abgeworfen werden, die Schalen erneut befüllt werden.

System wächst mit seinen Aufgaben

Mit einer hohen Modularität und einem umfangreichen Bausteinkatalog können mit dem Ferag-System bei geringem Investitionsaufwand zunächst manuelle Prozesse eingeführt und diese dann schrittweise automatisiert werden, beispielsweise durch das Nachrüsten des Induktionsbands auf ein automatisches Förderband oder der Erweiterung der Endstellen. Das System wächst laut Ferag „mit dem Erfolg des Kunden mit“ und selbst saisonale Schwankungen wie Black Friday würden damit mühelos bewältigt, wie es heißt. Kunden könnten ihre Investitionen optimieren und ihre Betriebskosten senken, ohne auf Leistung und Qualität zu verzichten, wie es weiter heißt.

Ferags Kippschalensorter-System passt sich flexibel den Kundenanforderungen an. Das kann beispielsweise anhand verschiedener (Standard-)Endstellen-Varianten sein, etwa einer 30-Kilogramm-Rutsche, die schwere Pakete bremst, um kleinere Pakete zu schützen. Aber auch doppelstöckige Rutschen und maßgeschneiderte Endstellen nach individuellen Kundenbedürfnissen sind möglich.

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