Logistik-Events Wenn die KI-Forschung auf das Topmanagement trifft

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Am 4. und 5. September 2024 begegnen sich in Dortmund herausragende KI-Forschung und das Topmanagement. Geschehen wird das bei der Lamarr-Konferenz AI24 des Lamarr-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Zukunftskongress Logistik des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML).

Die neue Leitkonferenz AI24 by Lamarr-Institute verbindet KI-Forschung mit Wirtschaft und Logistik.(Bild:  Lamarr)
Die neue Leitkonferenz AI24 by Lamarr-Institute verbindet KI-Forschung mit Wirtschaft und Logistik.
(Bild: Lamarr)

Die „AI24“ zielt als Mitteleuropas erste Konferenz zur anwendungsorientierten künstlichen Intelligenz (KI) darauf ab, „die Kluft zwischen Industrie und Wissenschaft zu überbrücken“. Fast ein kleiner Zungenbrecher, aber schon Mitte der 10er-Jahre dieses Jahrhunderts hat es Dortmunds „Logistikpapst“ treffend formuliert: „Im nächsten Jahrzehnt wird die Digitalisierung von allem und die künstliche Intelligenz in allem alles für uns alle ändern“, so das Credo des kürzlich mit dem Dortmunder Dialogpreis ausgezeichneten ehemaligen Fraunhofer-IML-Chefs Prof. Dr. Michael ten Hompel. Jetzt wird scheinbar Wirklichkeit, woran seit vielen Jahren gearbeitet wird. Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche und KI revolutioniert das Leben und die Wirtschaft auf eine Weise, die wir uns bisher kaum vorstellen konnten. Mit großen Sprachmodellen wie Chat GPT und Transformer-Netzwerken, die Texte, Bilder und Videos in beeindruckender Qualität erzeugen, ist die Zukunft längst in der Gegenwart angekommen.

Inhaltliche Fragestellungen im KI-Wettbewerb

Europa und allen voran Deutschland stehen vor der Herausforderung, in der KI-Forschung und Anwendung wettbewerbsfähig zu bleiben. Die AI24, die sich an Entscheider aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie die KI-Community aus allen Disziplinen wendet, widmet sich erstmals dem Status Quo und den strategischen Optionen der KI in Deutschland und Europa. Veranstaltet wird Mitteleuropas erste Konferenz zur anwendungsorientierten künstlichen Intelligenz der TU Dortmund mit dem Lamarr-Institute for Machine Learning and Artificial Intelligence. Wichtigster Partner der Veranstaltung ist das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), das seinen Zukunftskongress Logistik einbringt. Veranstaltungsort ist die Messe Dortmund, die parallel die Ausstellung IN2AI organisiert, in der KI-Anbieter und Start-ups vertreten sind.

In insgesamt sieben Schlüsselbereichen rollen die Konferenzmacher das ganze Feld der KI-Anwendungen auf. Diskutiert werden Einsatzmöglichkeiten von KI-Technologien in realen Anwendungsfällen, wie Prozesse und Netzwerke mit KI schneller, effektiver und nachhaltiger gesteuert werden können, und die Frage, wer es besser kann – Mensch oder Maschine? Weitere Themen sind die geschäftlichen, ethischen und gesellschaftlichen Implikationen der KI, die rechtlichen Rahmenbedingungen für intelligente Maschinen und das Vertrauen in KI. Ein spezieller Track widmet sich der KI-Ausbildung und -Weiterbildung für künftige Generationen.

Ein Highlight der AI24 ist, wie es heißt, die Abendveranstaltung im Phoenix des Lumière, organisiert von der Wirtschaftsförderung Dortmund. Der Eintrittspreis beträgt 190 Euro, Konferenzsprache ist Englisch (mit Übersetzung). (bm)

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