Interview: Lieferketten-Management
Wie das Asien-Geschäft steuern?

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 6 min Lesedauer

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Die Orchestrierung von Lieferketten bringt deren wesentliche Funktionen zusammen und ermöglicht es, agil und vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Wir sprachen mit Phillip Teschemacher, President APAC beim Lieferketten-Management-Anbieter Kinaxis, über Herausforderung internationaler Supply Chains.

Phillip Teschemacher, Pesident APAC, Kinaxis: „Wir arbeiten mit Kunden jeder Größe zusammen, also weltbekannten Firmen wie Unilever und Ford, aber unsere Lösung kann auch für Mittelständler mit nur wenigen Hundert Mitarbeitenden nützlich sein.“(Bild:  Kinaxis)
Phillip Teschemacher, Pesident APAC, Kinaxis: „Wir arbeiten mit Kunden jeder Größe zusammen, also weltbekannten Firmen wie Unilever und Ford, aber unsere Lösung kann auch für Mittelständler mit nur wenigen Hundert Mitarbeitenden nützlich sein.“
(Bild: Kinaxis)

Herr Teschemacher, Singapur, von wo aus Sie arbeiten, ist den meisten Deutschen bekannt aus Funk und Fernsehen und ansonsten höchstens als Fernreiseziel. Wie kommt man auf die Idee, seinen Lebensmittelpunkt in Sachen Arbeit dorthin zu verlegen?

Phillip Teschemacher: Nachdem ich zuletzt bei Blue Yonder für EMEA zuständig war, hatte ich einfach nochmal Lust auf eine große Herausforderung – und diese bietet Singapur zweifelsohne. Es ist nicht nur ein großartiges Urlaubsziel, sondern liegt auch an der Straße von Malakka, der wichtigsten Seehandelsroute zwischen Asien, Europa und dem Nahen Osten. Das macht Singapur zu einem der größten Umschlaghäfen der Welt mit über 1.000 Liegeplätzen für Schiffe und 300 Kränen. Für welchen Lieferketten-Spezialisten klingt das nicht reizvoll?