Supply-Chain-Management

Wie mobile Technologien die Wertschöpfungskette verändern

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Barrieren für die Echtzeit-Zusammenarbeit überwinden

Werden mobile Technologien auch in der erweiterten Wertschöpfungskette eingesetzt, sind die Unterschiede noch größer. Denn mobile Anwender verbessern fast doppelt so häufig ihre Perfect-Order-Rate (Quote von durchgehend fehlerfreien Auftragserfüllungen) und setzen Mitarbeiter öfter dynamisch in verschiedenen Funktionsbereichen ein. Zudem nehmen sie häufiger in Echtzeit Einblick in die Lagerbestände. Dies erhöht die unternehmerische Agilität, senkt Kosten und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit.

Allerdings zögern viele Unternehmen der Fertigungsbranche noch, die neuen Technologien zu implementieren. Viele Verantwortliche schätzen die Einführung der notwendigen Lösungen als zu kostspielig und komplex ein. Teilweise fehlt auch die Infrastruktur und viele Unternehmen sind nach wie vor von Telefon, Fax oder E-Mail abhängig. Dennoch lohnt ein Umdenken. Denn viele Mitarbeiter wissen die Vorteile dieser neuen digitalen Kommunikationsmedien sehr zu schätzen. Daher ist es kein Wunder, dass sie die Hindernisse für eine reale Echtzeit-Kollaboration mit informellen Maßnahmen versuchen zu umgehen und nicht auf offizielle Genehmigungen von oben warten.

Hinzu kommt, dass die Belegschaften in der Fertigungsbranche immer jünger werden. Und gerade für Studierende oder Berufsanfänger ist die Nutzung digitaler Kommunikationswege wie Instant Messaging, Twitter oder Facebook mittlerweile völlig normal. Diese Vorliebe und Gewandtheit im Umgang mit neuen Medien wollen sie auch an ihrem Arbeitsplatz nutzen.

Daher haben sie nur wenig Verständnis für Verzögerungen in der Entscheidungsfindung, die durch den Einsatz von Telefon, Faxgerät oder auch E-Mail bedingt sind. Aber auch immer mehr ältere Mitarbeiter wissen die Vorzüge der modernen Kommunikationsmöglichkeiten zu schätzen. Denn sie führen zunehmend zu innovativen Lösungen für die tägliche Arbeit und lohnenden Ergebnissen. Darüber hinaus ist der Return on Investment für die Anschaffung digitaler Technologien für eine verbesserte Zusammenarbeit sehr schnell erreicht.

Fahrplan für eine digitale Zusammenarbeit

Aberdeen erwartet, dass soziale und mobile Werkzeuge an Bedeutung gewinnen. Die Fertigungsbranche sollte die Chancen nutzen und die neuen Kollaborationsmöglichkeiten auf systematische Weise umsetzen:

  • Soziale und mobile Werkzeuge sind keine Standalone-Lösungen: Die Anwendungen erweitern bestehende Vernetzungsmöglichkeiten wie virtuelle Konferenzen, Lieferantenportale, E-Mail- oder EAM-Systeme.
  • Sicherheit hat Vorrang: Soziale und mobile Kollaboration macht es unmöglich, Daten innerhalb des traditionellen Sicherheitsperimeters einzudämmen. Zur Absicherung der wachsenden Wertschöpfungskette sind ein robustes Managementsystem für digitale Identitäten und ein datenzen-triertes Sicherheitskonzept erforderlich.
  • Unternehmen sollten Kollaborationsfähigkeiten auf Basis einer offenen Plattform umsetzen, um für neue Technologien anpassungsfähig zu bleiben.
  • Skalierbarkeit und kosteneffizientes Onboarding sind essentiell: Lösungen sollten auf globaler Ebene ökonomisch und sicher skalierbar sein, um sich mit Lieferanten, Einzelhändlern, etc. zu vernetzen.
  • Vorteil Einfachheit: Tatsächlich sind die besten digitalen Kollaborationslösungen schnell eingerichtet, einfach zu integrieren und unkompliziert zu verwalten.

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