Schneller, smarter, skalierbar
Wie TFG Transfracht Intralogistik mit Low-Code agiler machte

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 4 min Lesedauer

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Ein IT-System aus den 1990er-Jahren mit über 1,2 Millionen Codezeilen sowie eine hochkomplexe Lieferkette mit Häfen, Zollbehörden, Spediteuren und Terminals stellten die DB-Cargo-Tochter TFG Transfracht vor eine gewaltige Aufgabe. Das alte System war nicht nur teuer in der Wartung, sondern auch unflexibel und behinderte dadurch eine effiziente Abwicklung der rund 600.000 Containerbewegungen pro Jahr.

Dispatcher Dashboard: Hier kann der Disponent genau sehen, wie es um den seeseitigen Verladestatus oder den seiner Sendung auf der Bahn bestellt ist.(Bild:  TFG Transfracht)
Dispatcher Dashboard: Hier kann der Disponent genau sehen, wie es um den seeseitigen Verladestatus oder den seiner Sendung auf der Bahn bestellt ist.
(Bild: TFG Transfracht)

Eine zentrale Frage rückte in den Vordergrund: Wie lässt sich ein solches IT-Monument in eine agile Plattform überführen, die Transparenz schafft, Abläufe automatisiert und flexibel auf neue Anforderungen reagiert? Die Antwort von TFG zeigt, wie KI-gestützter Low-Code die Intralogistik grundlegend verändern und dabei Effizienz und Skalierbarkeit spürbar erhöhen kann.

Herausforderung: IT-Altlasten in einer komplexen Logistikkette meistern

TFG bewegt Warenströme zwischen den großen Seehäfen Europas und Zielen in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. An der Steuerung sind zahlreiche Partner beteiligt: Dazu gehören Häfen, Zollbehörden, Spediteure, Reedereien, Lkw-Fahrer, Terminals und Bahnbetreiber. Damit alles reibungslos verläuft, müssen Aufträge präzise abgewickelt, Transporte disponiert und Sendungen in Echtzeit verfolgt werden.