Europäisches Zentrallager Winkler schraubt Verfügbarkeit und Sortiment nach oben

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Die Stuttgarter Unternehmensgruppe Winkler, europäischer Großhändler für Nutzfahrzeug-Ersatzteile, setzt auf ein neues Zentrallager für Europa. Dazu hat man einen langfristigen Mietvertrag mit dem Investor Dietz abgeschlossen. Baustart für die Logistikimmobilie soll 2024 sein, die Eröffnung ist für 2026 geplant.

Die aktuelle Logistikfläche in Ulm (hier ein Blick ins Hochregallager) wird um eine neue Lagerfläche von circa 60.000 Quadratmetern im nordöstlich gelegenen Langenau ergänzt. (Bild:  Christian Winkler)
Die aktuelle Logistikfläche in Ulm (hier ein Blick ins Hochregallager) wird um eine neue Lagerfläche von circa 60.000 Quadratmetern im nordöstlich gelegenen Langenau ergänzt.
(Bild: Christian Winkler)

Bei Winkler sorgen über 1.600 Mitarbeitende an mehr als 40 Standorten im DACH-Raum, in Polen, Tschechien und der Slowakei für eine individuelle Betreuung von Nutzfahrzeughaltern, Werkstätten, Omnibus- und Agrarunternehmen. Mit einer neuen Lagerfläche von circa 60.000 Quadratmetern im nordöstlich von Ulm gelegenen nachhaltigen Langenauer Neubau mit höchsten Zertifizierungen und Standards soll die aktuelle Logistikfläche in Ulm deutlich vergrößert werden, wie es heißt. Wobei ein Viertel der Lagerfläche mit einem vollautomatisierten Lagersystem ausgestattet werden soll. Angepeilt ist, den Output an Artikeln pro Tag mehr als zu verdoppeln. Vorteilhaft am neuen Standort sei auch die gute Verkehrsanbindung in direkter Autobahnnähe, wie es weiter heißt.

Unser zukünftig größter und modernster Standort passt perfekt in unsere Logistik- und Standortstrategie.

Andreas Mayer, Geschäftsleitung Logistik der Winkler-Unternehmensgruppe

Winkler-Kunden werden aktuell mit einem breiten Artikelspektrum aus drei Zentrallagern versorgt: aus Ulm, Kassel und Wien. Wie das Unternehmen angibt, seien seine Kernkompetenzen die gute Verfügbarkeit von Produkten und die hohe Liefertreue, die für die Bereiche Nutzfahrzeug, Werkstatt, Bus und Agrar in Europa weiter ausgebaut werden.

Zentrallagerlogistik zieht um

Wenn der Neubau in Langenau einmal fertiggestellt sein wird, zieht die Zentrallagerlogistik von Ulm dorthin. Zwei Drittel der heutigen Belegschaft, rund 200 Menschen, werden nach Langenau gehen. Mittelfristig soll die Zahl der Mitarbeitenden dort auf 300 Personen ausgebaut werden. Dazu entstehen neue Arbeitsplätze in den Bereichen Lager- und Transportlositik, IT, Elektrotechnik und Mechatronik. Dafür werden neben der Lagerfläche auch moderne und attraktive Büroflächen geschaffen. Ein Drittel der heutigen Mitarbeitenden – etwa 100 Personen – bleibt planmäßig mittel- und langfristig am Standort in Ulm und sichert dort die Vor-Ort-Beratung, den Verkauf im Shop, die Abholung sowie die umfangreichen Kundenschulungen. (bm)

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