Ladungssicherung Wistra warnt vor Spanngurt-Plagiaten
Vor gefälschten und unsicheren Zurrgurten, die derzeit in verschiedenen europäischen Märkten angeboten werden, warnt die Wistra GmbH aus Selmsdorf. Die Plagiate sind den Qualitätsprodukten
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Vor gefälschten und unsicheren Zurrgurten, die derzeit in verschiedenen europäischen Märkten angeboten werden, warnt die Wistra GmbH aus Selmsdorf. Die Plagiate sind den Qualitätsprodukten des Herstellers von Ladungssicherungshilfsmitteln nachempfunden, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens heißt.
Dies werde vor allem an den verwendeten Piktogrammen deutlich, die unter Verletzung von Urheberrechten vollständig von den Produktpiraten übernommen wurden. Besonders gravierend sei, dass die tatsächlichen Bruchlasten der gefälschten Gurte deutlich unter den auf den Etiketten gemachten Angaben liegen.
Sicherheitsgefahren durch minderwertige Qualität
Belastungstests im Wistra-Testlabor haben nachgewiesen, dass die Plagiate die europäische Norm EN 12195-2 nicht erfüllen. Bei den Prüfungen brachen die Gurte deutlich unter den angegebenen Werten. „Offenbar haben die Produktpiraten bei der Herstellung der Zurrgurte auf Kosten der Sicherheit minderwertige Qualität verwendet“, so Wistra-Geschäftsführer Mark Zubel und ergänzt: „Hierdurch entsteht ein hohes Sicherheitsrisiko und letztendlich Gefahr für Leib und Leben im Straßenverkehr.“
Qualitätsprodukte von Wistra sind immer eindeutig mit den drei Buchstaben „WIS“ auf dem Label und den Metallteilen gekennzeichnet. Um Unsicherheiten auszuräumen, bietet Wistra seinen Kunden jetzt einen besonderen Service an: Das Unternehmen testet Spanngurte mit fragwürdiger Herkunft im eigenen Testlabor.
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