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Dort übernimmt eines der zehn Regalbediengeräte die Großladungsträger und lagert diese in das vom Lagerverwaltungssystem HI LIS (Hörmann intra Logistics System) vorgegebene Fach ein. Die Berechnung der optimalen Fahrkurve für ein ruckfreies Beschleunigen und Verzögern der Antriebe der Regalbediengeräte erfolgt über Sollwertvorgabe im Antriebsregler. So sei eine zielgenaue Positionierung ohne Schleichfahrten sichergestellt.
Zu Produktionsversorgung oder Versand über Rollen- und Kettenförderer
Bei einem Auslagerauftrag entnimmt das Regalbediengerät den vorgegebenen Großladungsträger aus dem Hochregallager und setzt ihn am Auslagerstich direkt auf dem Kettenförderer ab. Der Transport zu den Zielen Produktionsversorgung oder Versand erfolgt über Rollen- und Kettenförderer.
Für die Versandbereitstellung sind vier Bahnen vorgesehen. Die Bahnen sind so angeordnet, dass sie mindestens sechs Paletten aufnehmen können und eine einheitliche Abnahmerichtung für den Gabelstapler gewährleisten können. Die Steuerung und Verwaltung der kompletten Anlage erfolgt durch das HI LIS, das über Schnittstelle mit dem Mahle SAP-System kommuniziert aber auch autark agieren kann.
Filtertypen neutral und unverpackt als Halbfertigware lagern
In einem zweiten Bauabschnitt ist eine BTO-Ebene (built-to-order) geplant. Dann sollen die Filtertypen neutral und unverpackt als Halbfertigware im Hochregallager gelagert werden. Die kundenspezifischen Verpackungen erhalten die Filtertypen erst kurz vor der Auslieferung. Dieses „Build-to-order“-Konzept (BTO) soll die Lagerbestände stark reduzieren.
Mit dem Materialflusskonzept von Hörmann entsteht bei Mahle das erste vollautomatische Hochregallager Kärntens, wie es heißt. Der Go-live der Anlage war den Angaben zufolge im Februar 2010.
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