Thema vom Tisch ZF wird die Antriebssparte nicht verkaufen

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Der Verkauf der Antriebssparte „Division E“ beim verschuldeten Autozulieferer ZF in Friedrichshafen im Zuge der Sanierung ist offensichtlich kein Thema mehr, so die dpa. Stellenstreichung aber schon ...

Garstige Winde beuteln die Fahne des Zulieferers ZF in Friedrichshafen seit längerer Zeit. Jetzt gibt es aber nicht nur einen neuen Chef, sondern auch gute Neuigkeiten für den Antriebssektor „Division E“. Denn den will man jetzt doch nicht verkaufen ...(Bild:  ZF)
Garstige Winde beuteln die Fahne des Zulieferers ZF in Friedrichshafen seit längerer Zeit. Jetzt gibt es aber nicht nur einen neuen Chef, sondern auch gute Neuigkeiten für den Antriebssektor „Division E“. Denn den will man jetzt doch nicht verkaufen ...
(Bild: ZF)

ZF legt den geplanten Verkauf der Antriebssparte ad acta, wie das Unternehmen nach einer vor Kurzem getroffenen Einigung auf ein Bündnis für Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung mit dem Gesamtbetriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall, jetzt wissen lässt. Stattdessen soll in der Kernsparte des zweitgrößten deutschen Autozulieferers die Wettbewerbsfähigkeit der Bestandsprodukte mit einem Umbau aus eigener Kraft wiederhergestellt werden, wie es weiter heißt. Zugleich will ZF aber auch Partnerschaften für bestimmte Bereiche der Elektromobilität prüfen. Leider sind die geplanten Stellenstreichungen dennoch nötig, so ZF.

Harte Einschnitte sind bei ZF nicht zu vermeiden

Demnach sollen rund 7.600 in der Antriebssparte wegfallen, wodurch sich ZF bis 2027 Kosteneinsparungen von etwa 500 Millionen Euro erhofft. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass man weiß, dass es keine zusätzlichen Stellen sind, die es betrifft. Sie gehörten zu den bis 2028 angestrebten 14.000 Stellen, die es bei ZF nicht mehr geben soll. Betriebsbedingte Kündigungen werde es weiterhin nicht geben. Man setzt bei ZF auf Altersteilzeit, Abfindungen und Vorruhestand. Dem neuen ZF-Vorstand Mathias Miedreich, der erst heute seinen Posten angetreten ist, ist laut eigener Aussage bewusst, dass das harte Einschnitte sind, es aber nicht anders geht. Und der ZF-Gesamtbetriebsratschef Achim Dietrich kommentierte, dass es der Arbeitnehmervertretung wichtig war, dass der Pkw-Antrieb – also das Herzstück des Unternehmens – auch weiterhin eine Zukunft bei ZF hat. Für ihn sei der Deal völlig in Ordnung.

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