Schützt Euch! Zum dritten Mal ist die Fertigung das Hauptziel von Cyberattacken

Quelle: Graylog 3 min Lesedauer

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Deutschlands Volkswirtschaft basiert vor allem auf einer effizienten Fertigungslandschaft. Das macht es laut Graylog wichtig, diese vor Cyberangriffen zu schützen.

Die Fertigung gehört zu den Hauptzielen, die ins Visier von Cyberkriminellen genommen werden. Das hat sich nun zum dritten Mal bestätigt. Die Experten von Graylog erklären hier, wie man sich schützen kann und worauf man achten sollte ...(Bild:  Cybertec)
Die Fertigung gehört zu den Hauptzielen, die ins Visier von Cyberkriminellen genommen werden. Das hat sich nun zum dritten Mal bestätigt. Die Experten von Graylog erklären hier, wie man sich schützen kann und worauf man achten sollte ...
(Bild: Cybertec)

Das verarbeitende Gewerbe ist eine viele Aspekte beinhaltende Industrie in Deutschland, die sich über alle Branchen erstreckt. Von der Automobil- und Elektronikindustrie über den Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, zur Konsumgüterherstellung bis hin zu Handwerk und der chemischen und pharmazeutischen Industrie ist die Fertigung sozusagen das Rückgrat der Gesellschaft. Das haben auch die Experten von Graylog erkannt, einem Unternehmen, dass sich um Cybersicherheit (SIEM- Logistikmanagement- und API-Systeme) und einen reibungslosen IT-Betrieb kümmert. Die kritische Bedeutung der Fertigung hat aber diesen Sektor auch zu einem Topziel für Cyberkriminelle gemacht. Der X-Force Threat Intelligence Report von IBM hebt nicht zuletzt hervor, dass über 25 Prozent der Sicherheitsvorfälle in der Fertigungsindustrie stattfinden, die damit im dritten Jahr in Folge das Hauptopfer ist.

Cybersicherheit für Effizienzgewinn nutzen

Hersteller stehen von allen Seiten unter Druck. Die steigende Nachfrage treibt Digitalisierungsinitiativen voran. Gleichzeitig hat sich das Risiko von Angriffen so stark erhöht, dass Aufsichtsbehörden die Hersteller zu höheren Standards anhalten. Das neue CRA-Gesetz der EU, das sich insbesondere an jene Hersteller richtet, die Geräte für das Internet der Dinge (IoT) produzieren, kann zu einer potenziellen Belastung von mehreren Millionen Euro, um die Forderungen einzuhalten, so Graylog. Um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, müssen die Hersteller ihre Herangehensweise an die Cybersicherheit ändern und sie nutzen, um ihre Effizienz zu steigern. Es brauche ein Gleichgewicht zwischen IoT-Wachstum und Cybersicherheit im Rahmen einer „intelligenten“ Fertigung. Weil die Fertigung immer smarter werde, erzeugten Unternehmen mehr Daten als je zuvor. Statista prognostiziert, dass das weltweite Datenvolumen bis 2027 auf 284 Zettabyte ansteigen wird. Und das industrielle Internet der Dinge (IIoT) spielt bei diesem Wachstum eine Schlüsselrolle.

Drittanbieter sind die Einfallstore für Cybergangster

Über Sensoren, Geräte, Server und Endpunkte für die Verfolgung, Verwaltung und Steuerung werden diese Daten für die bidirektionale Kommunikation verbreitet. Mit zunehmender Konnektivität steigt jedoch auch das Risiko, Opfer eines Cyberangriffs zu werden. Die operativen Technologien, die das IoT-Ökosystem verbinden, um das Management der Lieferkette zu verbessern, sind nämlich auch potenzielle Schwachstellen, die von Cyberkriminellen ausgenutzt werden können, um Sicherheit, Betrieb, Ausrüstung, Produktivität und nicht zuletzt Budgets zu gefährden. Angreifer haben es dabei auf Software-, Cloud- oder andere Drittanbieter abgesehen, um in die Lieferketten der Fertigungsindustrie einzudringen. So können die Hacker durch einen erfolgreichen Angriff auf ein einziges Drittunternehmen Zugriff auf personenbezogene Daten mehrerer Fertigungskunden erlangen. In einem Bericht von Make UK wurde etwa festgestellt, dass die Bereitstellung von Überwachungs- und Wartungszugängen für Dritte der dritthäufigste Grund für einen Cybervorfall ist.

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