RFID Zutrittskontrolle und Ortung von Personen und Fahrzeugen im Brenner-Basistunnel

Mit dem Jahrhundertprojekt Brenner-Basistunnel wollen Italien und Österreich auf knapp 63 km die längste unterirdische Bahnstrecke der Welt realisieren. Ein RFID-gestütztes Zutritts- und Ortungssystem von Identec Solutions für täglich mehr als 1000 Personen und rund 100 Fahrzeuge deckt den gesamten Baustellenbereich der sogenannten Zulaufstrecke Nord ab, während die Vorbereitungen und Planungen zum Haupttunnel noch laufen.

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Zwischen Kundl und Baumkirchen entsteht im Auftrag der ÖBB Infrastruktur Bau AG die 41 km lange Unterinntalbahn. Diese wird großteils in Tunnels und Unterflurtrassen verlaufen und die zentrale Verbindung zum Brenner-Basistunnel darstellen.

RFID-Zutrittskontrolle speziell auf Anforderungen im Tiefbau zugeschnitten

Seit Dezember 2008, nach Abschluss des Rohbaus, erfolgt unter der Ägide der Arbeitsgemeinschaft Alptransit Brenner mit der Rhomberg Bahntechnik GmbH und Alpine Bau GmbH derzeit die bahntechnische Ausrüstung des Brenner-Basistunnels. „Im Zuge des 260-Mio.-Euro-Projekts bewegen sich täglich mehr als 1000 Menschen und rund 100 Fahrzeuge unter Tage“, erklärt Gerhard Schedler, CEO der Identec Solutions GmbH. „Mithilfe unserer speziell auf die Anforderungen im Tiefbau entwickelten Lösung wird deren Zutritt geregelt und vor allem die Sicherheit im Tunnel gewährleistet.“

Das Zutritts- und Ortungssystem deckt den gesamten Baustellenbereich inklusive des Tunnelsystems ab. „Jeder Mitarbeiter und jedes berechtigte Fahrzeug ist mit einem aktiven RFID-Transponder ausgestattet“, so Schedler. „Diese sogenannten Tags werden an allen elf Zufahrten und 40 Personenzugängen erfasst, so dass sich Schranken beziehungsweise Türen automatisch öffnen, und können anschließend in den mehr als 150 Tunnelabschnitten mithilfe von Lesegeräten jederzeit geortet werden.

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