Zoll Zwischen Königreich und EU läuft’s wieder besser

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Nicht nur die EU-freundlichere Labour-Regierung unter Keir Starmer sorgt künftig wohl für bessere „Connections“ zwischen Insel und Festland: Auch Dachser trägt seinen Teil dazu bei – mit seinem neuen Zoll-Service Smart Border Connect. Damit will man britischen Exporteuren einen reibungsloseren Zugang zum EU-Markt verschaffen.

Nicht nur für UK (im Hintergrund die Tower Bridge) ist Smart Border Connect interessant, sondern auch für Drittländer – zum Beispiel bei der Einbindung von weiteren Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz und Norwegen.(Bild:  Dachser)
Nicht nur für UK (im Hintergrund die Tower Bridge) ist Smart Border Connect interessant, sondern auch für Drittländer – zum Beispiel bei der Einbindung von weiteren Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz und Norwegen.
(Bild: Dachser)

Vereinfachte und beschleunigte Verzollung und damit reduzierte Exportkosten sind die Hauptanliegen von Dachser, die man mit seiner neuen Zoll-Software Smart Border Connect verfolgt. Das fällt zweifellos auf fruchtbaren Boden, denn seit dem vollzogenen EU-Austritt der Briten vor vier Jahren sind offene Binnenmarktgrenzen ohne Verzollung und dem damit verbundenen kostspieligen administrativen und regulatorischen Aufwand Geschichte. Selbst wenn die Torys-Nachfolger eigenem Bekunden nach nicht wieder in die Zollunion zurückkehren wollen, so werden exportorientierte Unternehmen auf der Insel doch froh sein, dass Dachser jetzt mit seinem Service Smart Border Connect antritt.

Mit Smart Border Connect transportiert Dachser Waren für Kunden im Vereinigten Königreich über Frankreich nach Europa – schnell und zuverlässig inklusive der Erledigung aller Zoll- und Steuerangelegenheiten.

Mark Rollinson, Managing Director von Dachser UK

Wie Dachser mitteilt, ermöglicht sein neuer Zoll-Service Smart Border Connect vergleichbare Stückgut-Laufzeiten wie vor dem Brexit. „Das ist eine große Erleichterung für britische Exporteure und hilft ihnen, ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber ihren europäischen Konkurrenten zu erhalten“, sagt Landeschef Rollinson.

Zustellung fast wie vor dem Brexit

Der Service Smart Border Connect kommt dabei in zwei Varianten daher: „Connect40“ und „Connect42“. Beide wurden unter der Verwendung des DDP-Incoterms (Delivered Duty Paid, verzollt geliefert) entwickelt. Weil dabei der Versender für die Verzollung und Mehrwertsteuer zuständig ist, muss der Kunde beim Empfang der Sendung nichts mehr bezahlen. Die Ware kann wie eine nationale Lieferung zollfrei zugestellt und nahtlos über die Grenzen ins Europa-Netzwerk von Dachser mit Anschluss an alle EU-Nationen transportiert werden – ohne Laufzeitverluste und erhöhten administrativen Aufwand.

Alexander Tonn, COO Road Logistics bei Dachser: „Mit Smart Border Connect haben wir eine skalierbare, kosteneffiziente und passgenaue Dachser-Lösung entwickelt, mit der Exporteure in UK die Auswirkungen des Brexit auf ihre EU-Kunden minimieren können.“ (bm)

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