Retail 140 Gäste kamen zum internationalen Witron-Handelskongress
Durch die stetig steigenden Transportkosten werden lange Distributionswege immer teurer und damit unattraktiv. Wie Unternehmen ihre Logistik ganz gezielt auf kommende Herausforderungen ausrichten können, stand daher im Mittelpunkt des internationalen Witron-Handelskongresses am Firmensitz in Parkstein.
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Anwender und Experten standen gut 130 Gästen aus zwölf europäischen Ländern mit ihrer Praxiserfahrung zur Verfügung. „Durch den kontinuierlich gleich gebliebenen Gesamtumsatz der Branche sind die Unternehmen verstärkt dazu gezwungen, ihre Kostenstrukturen nachhaltig zu optimieren und sich so Wettbewerbsvorteile zu sichern“, erklärte Marco Atzberger, Mitglied der Geschäftsleitung beim Kölner EHI Retail Institute, zu Beginn der Veranstaltung. „Dabei werden in Zukunft aus unserer Sicht vor allem die stetig steigenden Transportkosten handelslogistische Prozessabläufe grundlegend verändern.“
Lange Distributionswege würden zunehmend teurer. Strategien zur Regionalisierung von Distributionszentren als Folge dessen werden daher vermehrt umgesetzt.
Handelsunternehmen wollen Logistikprozesse weiter automatisieren
Ein weiterer entscheidender Trend sei, dass aufgrund der demografischen Entwicklung Konsumenten und Arbeitskräfte immer älter würden. Dies hat nicht nur große Veränderungen im Käuferverhalten selbst zur Folge, sondern verlangt auch nach einer wesentlich höheren Ergonomie und Arbeitsplatzqualität in den Logistikzentren. „Wir stellen fest, dass derzeit rund drei Viertel aller Handelsunternehmen in Deutschland konkrete Anstrengungen unternehmen, ihre Logistikprozesse weiter zu automatisieren“, so Atzberger weiter.
Eine solche Automatisierung der Logistikprozesse im Lager und in der Kommissionierung bietet vielfältige Möglichkeiten zur nachhaltigen Kostenreduzierung. Der Parksteiner Logistikplaner und Generalunternehmer Witron Logistik + Informatik GmbH hat dazu im Rahmen seiner im Juni durchgeführten Kongressveranstaltung für den Handel konkrete Lösungen anhand von Praxisbeispielen aufgezeigt, wie Händler und Hersteller ihre Supply Chain optimieren und so ihre Marktposition langfristig sichern oder sogar weiter ausbauen können.
Teil- und vollmechanisierte Logistik-Konzepte gefragt
Im Mittelpunkt der mit gut 130 Gästen aus 12 Ländern komplett ausgebuchten Veranstaltung standen dabei teil- und vollmechanisierte Logistik-Konzepte, die auf die künftigen Herausforderungen des Handels zugeschnitten sind. „Für uns spielen vor allem die Themen Nachhaltigkeit, Ergonomie und Energieeffizienz eine zentrale Rolle“, sagte Witron-Geschäftsführer Helmut Prieschenk. „Und natürlich steht über alldem die absolute Notwendigkeit, dass Kunden mit unseren Systemen wirtschaftlich erfolgreich sind.“
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