Infrastruktur Am Frankfurter Flughafen wird massiv in Lager und Transport investiert

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Es ist offensichtlich, woher das Bauprojekt „LCCevolution“ seinen Namen hat: Im Norden des Frankfurter Flughafens hat der Bau eines 40 Meter hohen Hochregallagers begonnen. Neben dem Neubau sollen nun auch die bestehenden Gebäude und Lagerhallen des Lufthansa Cargo Centers aufgerüstet und modernisiert beziehungsweise durch Neubauten ersetzt werden.

Mit dem Projekt „LCCevolution“ treibt Lufthansa Cargo die Modernisierung am Hub Frankfurt weiter voran.(Bild:  Lufthansa Cargo)
Mit dem Projekt „LCCevolution“ treibt Lufthansa Cargo die Modernisierung am Hub Frankfurt weiter voran.
(Bild: Lufthansa Cargo)

Im Norden des Frankfurter Flughafens hat schon im August dieses Jahres der Bau des neuen, 40 Meter hohen Hochregallagers (HRL) einschließlich des automatisierten Transportsystems und der ersten Gebäudemodule für das neue Projekt begonnen. Neben dem Neubau sollen nun auch die bestehenden Gebäude und Lagerhallen des Lufthansa Cargo Centers aufgerüstet und modernisiert beziehungsweise durch Neubauten ersetzt werden. Insgesamt investiert Lufthansa Cargo knapp 500 Millionen Euro in das Großprojekt, dessen Fertigstellung bis 2030 erwartet wird und eine Baufläche von über 70.000 Quadratmetern umfasst.

Mit einem Umschlaganteil von circa 80 Prozent am weltweiten Frachtaufkommen der Lufthansa Cargo entscheidet das Drehkreuz Frankfurt maßgeblich über den operativen Erfolg der Lufthansa Cargo.

Ashwin Bhat, CEO der Lufthansa Cargo

Die durch die Baumaßnahmen zu erwartenden verbesserten Umschlagzeiten am zentralen Standort der Lufthansa Cargo und die höhere Effizienz bedeute für alle Kunden laut CEO Bhat eine höhere Umschlaggeschwindigkeit, reibungslosere Transportprozesse und eine Verbesserung der Servicequalität.

Wer baut eigentlich alles mit?

Am Bau des Hochregallagers ist neben der Frankfurter Ed. Züblin AG, dem Partner für die zentralen Baumaßnahmen, das Maschinenbauunternehmen Bleichert Automation aus dem baden-württembergischen Osterburken. Die Logistiksysteme des Großprojekts werden zusätzlich von IO-Consultants aus Heidelberg geplant. Alle Partner haben die notwendigen Verträge dazu am 21. November am Flughafen unterzeichnet. Wie aus Frankfurt verlautet, bestehe die zentrale Herausforderung darin, dieses Großprojekt während des regulären 24/7-Betriebs des Hubs zu realisieren. Mit der Fertigstellund der ersten Teile des automatisierten Transportsystems und dem Bau der ersten beiden Gebäudemodule werde zwischen 2023 und 2027 gerechnet, wie es heißt. Fertig sein soll das Großprojekt dann im Jahr 2030. (bm)

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