Hochregallager

Apetito investiert 22,5 Mio. Euro in Logistik, Farbe und 18 Regalbediengeräte

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Das neue Distributionszentrum versorgt die Systemkunden, das Kerngeschäft der Westfalen. Kindertagesstätten, Krankenhäuser, Seniorenresidenzen, Kantine oder die Anbieter von Essen auf Rädern werden aus Rheine versorgt. „90 % der Kartons, die unseren Neubau verlassen, gehen direkt an die Einrichtungen“, so Fenger. Beschickt wird das Lager von den Produktionsstätten auf dem Werksgelände mittels Pendelverkehr. Doch Apetito nutzt in Spitzenzeiten auch ein externe Logistikzentrum des Dienstleisters KLM mit. Auch von dort kommen Kartons und werden im neuen Hochregal kommissioniert und zum Versand vorbereitet. „Wir wollen uns mit unserem Service und der Logistik vom Wettbewerb differenzieren“, erklärt Fenger, der auch im Convenience-Markt den Trend zu Individualisierung immer deutlicher wahrnimmt. Deshalb vertraute Apetito auch auf eine Automatisierung der Logistik. Für Swisslog ist der Neubau ein großes Projekt. Die Dortmunder bauten das Hochregal samt Versandzone nach und analysierten die Prozesse. Vor allem das kontinuierliche Tracking der Kartons war eine Herausforderung.

Eine Shuttlelösung wurde von den Planern verworfen, denn die niedrigen Temperaturen machten den Verantwortlichen vor zwei Jahren noch Sorgen im Umgang mit der neuen Technik. Darüber hinaus war die Vielfalt der Kartons ein Kriterium gegen das Shuttle, denn Apetito wollte keine zusätzlichen Aufnahmemittel.

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