Pick-by-light

Arzneimittel beleglos kommissionieren

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Wenn der Artikel kommissioniert wurde, quittiert der Bediener das über eine Taste, und beim nächsten Auftragsartikel leuchtet eine LED auf. Dieses praktische und sichere Kommissionierprinzip gilt für die Durchlaufregale in Greifhöhe oberhalb der Förderlinie, in denen die B- und C-Artikel untergebracht sind. Es gilt aber ebenso für die A-Artikel, die im Rücken der Bediener als Anbruchpalettenware lagern, und sogar für die Werbeartikel, die in einem Fachbodenregal mit Pick-by-light-Anzeigen lagern.

Da die Kommissionierzonen jeweils mit einer bis acht Personen besetzt werden können, kann der Arzneimittelhersteller flexibel auf die Auftragsmengen reagieren. Dank der beleglosen Kommissionierung erübrigt sich lästiger Papierkram, zumal die Steuerung des Kommissioniersystems an den Lagerverwaltungsrechner angebunden ist und dieses wiederum an das zentrale ERP-System von Medice.

Nachschubbelieferung der Durchlaufregale wird selbsttätig angestoßen

So wird auch die Nachschubbelieferung der Durchlaufregale aus dem automatisierten Hochregallager mit 5500 Palettenplätzen selbsttätig angestoßen. Das System legt auch automatisch die Kartongrößen fest, weil es die Größe jedes Artikels kennt. Und es kontrolliert über eine integrierte Waage, ob richtig kommissioniert wurde – bei Unregelmäßigkeiten wird der Karton sofort ausgeschleust und kontrolliert.

In den ersten Wochen nach der Inbetriebnahme des Kommissioniersystems arbeitete Medice noch mit Picklisten, um dann auf das beleglose System umzusteigen. Zu den Sicherheitsmerkmalen, die Förster & Krause bei diesem Projekt verwirklicht hat, gehört das Scannen von Paletten und Lagerplatz beim Einlagern von Nachschub – sollte der Staplerfahrer sich im Palettenplatz geirrt haben, wird ihm das sofort signalisiert.

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