Potenziale nutzen

Auftragsflut im Projektgeschäft kann Unternehmen schnell überlasten

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Damit bereits während der Anfragephase eine unternehmensweit tragfähige Auswahl der künftigen Projekte getroffen werden kann, hat es sich bewährt, diese Entscheidung in einem interdisziplinären Kreis mit einem möglichst umfangreichen Unternehmens-Know-how zu beschließen. Als wichtigsten Gewinn sieht der Verkaufsleiter eines Automobil-Zulieferers dabei die Tatsache, dass die Entscheidungsfindung auf faktenorientierten Kriterien basiert.

Gezielte Auftragssteuerung bringt noch weitere Vorteile

Sicher müssen die Kriterien individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sein, jedoch kristallisieren sich über verschiedene Unternehmen gewisse Bewertungscluster heraus (siehe Checkliste - Download unten).

Wird „Gate“ von allen Projektbeteiligten konsequent gelebt, so ergeben sich für das Unternehmen weitere Effekte, die zusätzlich zum gezielten und angepassten Auftragseingang für eine kapazitive Entlastung sorgen. Einige dieser Effekte sind:

  • Reduzierung des Aufwands für den Vertrieb und die Projektierung,
  • frühzeitige Information der Projektfunktionen über laufende Anfragen und Angebote,
  • frühzeitige Einbindung zur Nutzung des gesamten Erfahrungsschatzes,
  • Abstimmung der Projektfunktionen bezüglich der mittelfristigen Ressourcenplanung,
  • unternehmens- statt funktionsoptimale Entscheidung durch die interdisziplinäre Entscheidung im Team.

Mit der kapazitiven Entlastung über „Gate“ gewinnt das Unternehmen zeitversetzt genügend Luft, um sich gezielt der Optimierung der internen Geschäftsprozesse zu widmen. Dafür ist jedoch eine systematische Identifizierung der nicht wertschöpfenden Tätigkeiten oder Qualitätsprobleme nötig. Zu diesem Zweck hat sich in der Praxis die Maßnahme „Fit“ bewährt, die Produktivitätsverluste umgehend offen im Team kommuniziert und gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten sucht.

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