Transportgewerbe Augustin Network will mit Innovationen wachsen

Lkw-Augustin, eines der größten Transportunternehmen Österreichs, agiert seit 1. Juli 2009 unter neuem Namen und neuer Leitung. Ex-Fußballprofi Christian Fürstaller und sein Geschäftspartner Rodolphe Schoettel wollen die über 1000 Arbeitsplätze von Augustin Network erhalten und wieder wachsen.

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Augustin Network besteht aktuell aus 13 Niederlassungen in sechs Ländern, sechs davon in Österreich. Der Hauptsitz ist und bleibt in Straßwalchen, rund 25 km von Salzburg entfernt. Das Unternehmen zählt gut 1000 Mitarbeiter, davon sind 700 als Lkw-Fahrer angestellt, dazu kommen rund 300 Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich, in der Administration oder in den Werkstätten. Augustin Network selbst betreibt 640 Lkw, weitere 400 sind über den Geschäftsbereich „Truck Rent + Sale“ vermietet und stehen in keiner operativen Verbindung zum Transportunternehmen, wie es heißt.

Augustin Network will mit Fünfjahresplan zurück zu alter Stärke

Das Unternehmen soll durch die Strategie der neuen Eigentümer innerhalb von fünf Jahren wieder an die 200-Mio.-Euro-Umsatzgrenze herangeführt werden. 2008 wurden in einem überwiegend von Hochkonjunktur geprägten Geschäftsjahr noch 190 Mio. Euro erwirtschaftet — für 2009 werden es voraussichtlich nur noch 140 Mio. Euro sein. Die Rückkehr zu alter Stärke soll einerseits durch einen Modernisierungs- und Innovationsschub des Kerngeschäftes Transport und andererseits durch den Aufbau neuer verwandter Geschäftsfelder gelingen.

Weder Größe noch Schnelligkeit zählen, sondern Präzision

„Wir wollen mit einer Qualitätsstrategie wachsen und aus Augustin Network ein erstklassiges, international gesuchtes Unternehmen für Transportmanagement machen“, so die beiden Eigentümer. Augustin Network müsse sich den aktuellen Herausforderungen der Transport- und Logistikbranche stärker als bisher stellen. „Die Rahmenbedingungen für den klassischen Transport werden immer schwieriger. Kunden geben immer engere Lieferfenster vor, die gesetzlichen Vorgaben werden laufend strenger, die Verkehrssituation immer schwieriger zu planen“, so Fürstaller. „Darauf muss man mit völlig neuen Organisationsformen reagieren.“

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