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Es gebe aber auch Verbesserungen hinsichtlich der Prozessoptimierung, der Fehlerreduzierung und der Fälschungssicherheit. Eventuell könne das System sogar besser vor Diebstahl schützen. Auf jeden Fall sieht Schultz durch den Einsatz von RFID auch Möglichkeiten zur Serviceoptimierung. Ingesamt gesehen werden durch den RFID-Einsatz auf jeden Fall die Kosten gesenkt.
RFID-Lesegeräte noch nicht ausgereift
Aber der Bekuplast-Vertriebsleiter sieht auch noch Entwicklungsbedarf bei der RFID-Technik: „Die Lesesysteme, die so genannten Reader, sind noch nicht ausgereift.“ Und im Lebensmittelbereich ist es laut Schultz erforderlich, dass die Behälteridentifizierung fest mit dem Behälter verbunden sein muss, damit die Identifizierung bei den regelmäßigen Waschvorgängen nicht abgelöst werden kann.
Eine Möglichkeit wäre es, das Label fest mit dem Kunststoffbehältnis bereits im Herstellungsprozess (Spritzgießprozess) zu verbinden (Inmouldlabeling IML): „Hier laufen die Entwicklungen auf Hochtouren und sie sind dem Experimentierstatus schon entwachsen. Es bleibt aber die Frage nach der Lebensdauer dieser Label“, erläutert der Bekuplast-Vertriebsleiter. Gerade bei Einweglösungen stoße die Technik aus Kostengründen an ihre Grenzen.
„Im Großen und Ganzen steckt die Behälteridentifizierung mit RFID (vor allem hinsichtlich IML) noch in den Anfängen, einige Projekte beziehungsweise sehr umfangreiche Tests sind bis dato realisiert“, sagt Schultz. Der Umsatzanteil sei aktuell aber noch relativ gering. „Unsere Erwartungen für die nächsten Jahre gehen allerdings von deutlichen Steigerungen aus.“
Für die Anwender gilt es hinsichtlich der Verfahren, zwischen Klebelabel, Inmouldlabel und Direct-Printing auszuwählen, so Schultz. Hinsichtlich der Identifikationssysteme gebe es:
- die reine Klarschrift (fortlaufende Nummerierung)
- den 1-dimensionalen Barcode (EAN 128, Code 128 oder andere EAN-Codierungen, Interleaved 2/5) und
- den 2-dimensionalen Barcode (Datamatrix).
Eines weiß Jürgen Schultz schon heute ganz genau: „Der Umsatz mit Behältern ohne Markierung liegt bei unter 50% mit fallender Tendenz.“
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