Weiterbildung

Berufspraktika im Ausland – ein Gewinn für beide Seiten

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Damit zukünftig mehr junge Menschen Auslandserfahrungen bereits während der Ausbildungszeit sammeln, haben die Bundesregierung und die EU-Kommission eigene Förderprogramme, wie etwa Leonardo da Vinci, aufgelegt. Das von der EU finanzierte und von der NA BIBB begleitete Programm will den Azubis interkulturelle Kenntnisse vermitteln, ihr Verständnis für verschiedene Mentalitäten und ihre Sprachkompetenzen fördern, ihre Mobilitätsbereitschaft erhöhen, ihr Wissen um Qualitätsstandards auf europäischem Niveau mehren, ihre Ausbildung noch attraktiver gestalten und sie fit machen als künftige Fachkräfte auf europäischer Ebene. Zudem bietet Leonardo da Vinci finanzielle Unterstützung bei Aufenthalt, sprachlicher und interkultureller Vorbereitung sowie bei der Durchführung des Projekts. Und noch etwas spricht dafür, anderer Länder Arbeitssitten kennenzulernen: Seit der Novelle des Berufsbildungsgesetzes 2005 sind Auslandsaufenthalte wesentlich leichter anzurechnen. Bis zu einem Viertel seiner Lehrjahre kann ein Azubi im Ausland verbringen und als Teil der Ausbildung anrechnen lassen. Zudem sind Befreiungen vom Berufsschulunterricht für bis zu drei Wochen möglich; bei längeren Auslandsaufenthalten kommt eine Freistellung infrage, vorausgesetzt Berufsschule, Ausbildungsbetrieb und Kammer stimmen zu.

VTL zeigt, wie es geht

Neben diesen optimierten Rahmenbedingungen profitieren die reiselustigen VTL-Azubis ebenfalls vom europaweiten Netzwerk der Stückgutkooperation. Von Finnland bis zur Türkei verfügt VTL über 125 Partner und stellt darüber die Qualität der Praktika sicher. Damit ebnet der Speditionsverbund den Weg zu einer gleichbleibend hohen Ausbildungsqualität – egal ob in Deutschland, Estland oder Bulgarien.

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