Weiterbildung

Berufspraktika im Ausland – ein Gewinn für beide Seiten

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Voraussetzung für den Auslandsaufenthalt ist, dass die Azubis das zweite Ausbildungsjahr erreicht haben und volljährig sind. Zudem sollten sie über ordentliche Englischkenntnisse verfügen und in Schule und Ausbildungsbetrieb überdurchschnittliche Leistungen gezeigt haben. Wie etwa Philomena Grosch, die gerade von ihrem Berufspraktikum in der Schweiz zurückgekehrt ist. Sie wurde – wie auch die anderen Azubis – von VTL für vier Wochen freigestellt und weiter vergütet. Vor der Reise besuchte die angehende Speditionskauffrau in ihrer Freizeit bereits Workshops bei einem externen Schulungsanbieter, in denen neben Landeskunde und administrativen Sachverhalten auch sehr persönliche Themen besprochen wurden: Fragen wie „Was mache ich, wenn ich Heimweh bekomme, und wie beuge ich dem vor?“ oder „Wie gehe ich mit Krisen vor Ort um?“ waren Teil der Gespräche. Dank der guten Vorbereitung fiel ihr der Start in der Fremde gar nicht schwer.

Perspektive erweitern, fachlich vorankommen

Die Offenheit und Toleranz der Kollegen im Gastland, der Umgang miteinander und vor allem die entgegengebrachte Herzlichkeit haben es ihr sehr leicht gemacht, sich einzuleben. Die 21-Jährige hatte auf der Rückfahrt jede Menge neue Erfahrungen und Erlebnisse im Gepäck. Das Praktikum hat nicht nur ihren persönlichen Blick geweitet, sondern sie auch fachlich vorangebracht. Das Praktikum hat ihre Selbstständigkeit und ihr Bewusstsein für die eigenen Stärken und fachlichen Kenntnisse gefördert. ■

* Andreas Jäschke ist Geschäftsführer bei der VTL Vernetzte-Transport-Logistik GmbH in 36041 Fulda, Tel. (06 61) 97 68-0, systemzentrale@vtl.de

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