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Verlagerung auf die Schiene spart Zeit und Geld
Bisher wurde die internationale Fracht von und zu den Seehäfen per Lkw entweder direkt oder über die nächstgelegenen öffentlichen Container-Terminals in Ulm-Dornstadt oder Kornwestheim von und nach Giengen geliefert. Mit der Verlagerung auf die Schiene können Im- und Exportgüter zwischen Hafen und Werk nun ohne Zwischenstopp transportiert werden — das spart Zeit und Geld.
Im Rahmen dieses gemeinsam mit DHL entwickelten und realisierten Transportkonzepts übernimmt die BSH zusätzlich die Be- und Entladung sowie die Warenverteilung für weitere Kunden der DHL-Niederlassungen der Region Süd-West, wie es heißt. Die GHL Global Forwarding nutzt damit erstmalig einen Kunden als Dienstleister — und die BSH ist zum ersten Mal nicht mehr nur Auftraggeber in der Logistikkette. Durch diese Kooperation partizipieren neben der BSH weitere DHL-Kunden von einer schnellen Laufzeit, einem flexiblen Zeitmodell und einer effizienteren Inlandslogistik der Seefrachten.
Mittelfristig ist geplant, im Schnitt einen Zug pro Tag abzufertigen. Das bedeutet: Pro Tag werden insgesamt 80 Container (40 Eingang, 40 Ausgang) von der Straße auf die Schiene verlagert.
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