Logistikimmobilien Bünting setzt ersten Spatenstich für Frischelager in Nortmoor

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Am Mittwoch, den 17. September haben sich Protagonisten von Bünting, Swisslog, Goldbeck und Vialog zum Spatenstich im niedersächsischen Nortmoor versammelt. Das dort zu errichtende Logistikzentrum wird ein Frischelager für Bünting beherbergen und soll neue Maßstäben für Effizienz, Skalierbarkeit und Frischekompetenz setzen.

Am Donnerstag, den 17. September 2025 bohrten sich die Spaten zum ersten Mal in den Nortmoor-Grund. Entstehen soll ein hochmodernes Frischelager für die ortsansässige Bünting-Unternehmensgruppe.(Bild:  Swisslog)
Am Donnerstag, den 17. September 2025 bohrten sich die Spaten zum ersten Mal in den Nortmoor-Grund. Entstehen soll ein hochmodernes Frischelager für die ortsansässige Bünting-Unternehmensgruppe.
(Bild: Swisslog)

Die im ostfriesischen Leer beheimatete Bünting-Unternehmensgruppe wird im gut 10 Kilometer entfernten Nortmoor ein neues, vollautomatisches Logistikzentrum bauen. In Zusammenarbeit mit Swisslog als internationalem Intralogistikexperten und Technologiepartner wird auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern eine hochmoderne Anlage entstehen, die vollautomatisierte Prozesse, maximale Lagerdichte sowie fortschrittliche Förder- und Kältetechnik vereint. Wie es heißt, ist die Inbetriebnahme für das erste Quartal 2027 geplant. Jetzt haben die Vertreter der am Projekt beteiligten Unternehmen das erste Mal ihre Spaten in den Sand gerammt, für den symbolischen ersten Spatenstich.

Gemeinsam mit Bünting bringen wir Technologie genau dorthin, wo sie den größten Mehrwert stiftet: ins Herz der Frischelogistik.

Sven Borghoff, VP Sales – Integrated Solutions EMEA Central bei Swisslog

Das vollautomatische Shuttle-Lager inklusive Vorzonen-Robotik, Kernstück der Anlage, zeichnet sich nach Swisslog-Angaben durch „Leistungsfähigkeit und modulare Erweiterbarkeit“ aus. Dabei sind die Dimensionen jetzt schon riesig: Mit 34.500 Behälterstellplätzen bietet das System maximale Effizienz und Flexibilität für zukünftige Volumenzuwächse und stellt zugleich sicher, dass sowohl Warenbewegung als auch Auslieferungsprozesse durchgängig optimiert werden.

Transparente, sichere Prozesse in Echtzeit

So sieht die Gebäudefront des neuen Frischelagers von Bünting aus.(Bild:  Goldbeck)
So sieht die Gebäudefront des neuen Frischelagers von Bünting aus.
(Bild: Goldbeck)

Gesteuert wird die gesamte Anlage über die Swisslog-Softwarelösung „SynQ WCS“, die sämtliche Systeme präzise und nahtlos miteinander vernetzt und dadurch Transparenz und Prozesssicherheit in Echtzeit gewährleistet. Swisslog-Mann Borghoff: „Von Beginn an war unsere Zusammenarbeit geprägt von klaren Zielen, Beratungskompetenz, Dialogstärke auf Augenhöhe und Vertrauen – das macht dieses Projekt besonders.“

Ergänzt wird das Shuttle-Lager durch modernste Fördertechniksysteme, die eine durchgängig effiziente Warenbewegung und Auslieferung ermöglichen. Der Neubau reduziert, wie es heißt, manuelle Arbeitsschritte erheblich, steigert die Effizienz der Lagerhaltung und gewährleistet durchgängige Prozesssicherheit. Für die Lagerung temperatursensibler Waren ist das eingesetzte System auf den Betrieb bei konstanten Temperaturen zwischen 0 und 2 Grad Celsius ausgelegt. Es erfülle damit „höchste Anforderungen an Frische und Energieeffizienz“, wie Swisslog angibt.

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