E-Class

Collaborative Produktklassifikationen harmonisieren Steuerungsbereiche

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Integrationen werden dank dieser neuen Kommunikationsfähigkeit einfacher, schneller und können damit ihre betriebswirtschaftlichen Wirkungen um ein Vielfaches schneller entfalten. Und dies ist in der Tat ein sehr hoher strategischer Wert.

Die kritischen Kommunikationsschnittstellen, die häufig recht kostenintensive Übersetzungs- und Mappingaufwendungen verursachen, entfallen. Wir bewegen uns also auf dem Weg hin zur Automatisierung der zwischenbetrieblichen Geschäftsprozesse. Dies hat keineswegs etwas mit der Globalisierung, als vielmehr mit den Fortschritten in der Informationstechnik zu tun, die es aktuell umzusetzen gilt.

Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen können außerordentlich positiv sein, denn durch die zunehmende Reaktionsgeschwindigkeit und die abnehmende Fehleranfälligkeit manueller Schnittstellen werden die Kosten gesenkt, was zu erheblichen Wettbewerbsvorteilen führen wird. Zudem werden Ressourcen zur noch stärkeren Fokussierung auf das Kerngeschäft freigesetzt.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Diese Argumentationskette verdeutlicht auch den Zwang zum Einsatz dieser geschäftsprozessbezogenen Standards, da ansonsten „Lock-in-Effekte“ drohen. In diesem Zusammenhang wirken sie wie Ausschlusskriterien. Die Frage ist nicht mehr „Setze ich diese Standards ein?“, sondern „Wann ist der günstigste Zeitpunkt gekommen, um sie einsetzen?“. Dieser Zeitpunkt ist definiert durch deren Marktdurchdringungsgeschwindigkeit. Diesen zu messen, ist schwierig und einfach zugleich. Schwierig, weil es derzeit kaum verlässliche Angaben über die tatsächliche Verbreitung gibt – einfach, weil wichtige Großkonzerne das „Ausrollen“ dieser Standards auch über ihre Unternehmensgrenzen hinweg übernommen haben.

Für deren Lieferanten, aber auch deren Kunden wird so der Zeitpunkt für den Einsatz dieser Standards bestimmt. Um den hier skizzierten Zustand zu erreichen, muss von jedem betroffenen Unternehmen „eine Menge bewegt“ werden. Es sind die internen Waren-/Produktgruppen mit den „neuen“ zu verknüpfen. Hier fängt die erste Herausforderung an, da in aller Regel der Aufbau der internen Warengruppen keineswegs identisch ist, mit dem von E-Class etwa.

Qualität der Daten verbessert sich

Wie aus dem Beispiel auch deutlich wird, werden „dort“ sehr viele produktidentifizierende Informationen in die Warengruppenstruktur gepackt. Bei E-Class handelt es sich hier um Merkmale, die in die Merkmalsliste aufzunehmen sind. Ein enormer konzeptioneller Unterschied, der größer nicht sein könnte. Aus Sicht dieses Unternehmens mag die heutige Struktur effizient sein – sie wird intern von den betroffenen Personen quasi blind verstanden. Sie wird aber eben nur von diesem Unternehmen verstanden – ihr Wirkungskreis endet an den Toren dieses Unternehmens.

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