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Das Shuttle nimmt nicht jeden Regalbauer

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Bito stellt mit seiner Regaltechnik einen hohen Grad an einheitlichen Bauteilen sicher. Der Lagerspezialist hat einen breitgefächerten Baukasten an Regalstützen, profilierten Fachpaneelen sowie speziell entwickelten Shuttleschienen, die diese Fachpaneele aufnehmen können, so die Ingenieure. Wichtig ist unter anderem der Schienenstoß, weil nahtlose Übergänge für einen reibungslosen Ablauf entscheidend sind, wissen die Entwickler. Der Regalhersteller kümmert sich auch um die unterschiedlichen Wartungskonzepte. Die Lagerregale werden dazu unter anderem mit Wartungsebenen ausgestattet.

Shuttle und Regal – mehr als nur ein heißer Flirt

Doch bevor die Systeme einsatzbereit sind, müssen die Regalbauer in die Projektplanung mit eingebunden werden. Ylog spricht mit den Regalprofis schon in der Angebotsphase und bei manchen Regalbauern wünscht man sich mehr Standards als Einzelabsprachen. Für die Österreicher sind Standards in naher Zukunft realistisch. Doch in der Branche ist man skeptisch, denn dann würden auch Alleinstellungsmerkmale der Shuttles vielleicht verloren gehen. Noch müssen die Hersteller das nicht befürchten, denn der Trend, die Nachfrage nach dem Shuttle hält an, auch wenn bereits Lager existieren, in denen sich der Fachmann die Frage stellen muss, warum dort Shuttles eingesetzt werden. Doch einige Unternehmen wollen technisch in der Champions League mitspielen und das neueste vom neuesten besitzen. Doch eines müssen die Investoren bedenken: Das Regal wird durchs Shuttle teurer. Je nach Konfiguration rechnet Ylog mit etwa 2 Euro Mehrkosten für den Stahlbau. Man könne diese Belastungen durch die günstigeren Gesamtkosten für das Shuttle, Sicherheitstechnik, Lifte und Steuerungstechnik kompensieren, ergänzen die Shuttlebauer.

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Fest steht: Das Liebesglück des Shuttles und der Regale ist mehr als nur einer heißer Flirt. Die Technik hat ihre Berechtigung und zwei oder vielleicht sogar drei potenzielle Partner. Doch das klassische AKL wird es wohl nicht verdrängen.

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