RFID

Dichtgepackte RFID-Transponder-Pulks lassen sich sicher identifizieren

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Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig, besonders im Rahmen der Pulkerfassung von dicht gepackten Artikeln. Aktuelle Beispiele umfassen Verpackungen von Tabletten und Diamanten.

Zukunftsträchtige RFID-Anwendungen ermöglicht

Sehr zukunftsträchtig erscheint das „Taggen“ von Dokumenten und Briefen. Zeugnisse und Urkunden können beispielsweise mittels RFID-Technik fälschungssicher gemacht werden, wie es bereits in Indien praktiziert wird.

Mit der PJM-Technik auf Ebene einzelner Dokumente eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Da sich auch dicht gelagerte Dokumente erfassen lassen, ist es beispielsweise möglich, einzelne Dokumente in einem Stapel zu identifizierten und das vergleichsweise schnell. So kann ein Papierstapel von vielen hundert „getaggten“ Papieren in nur einer Sekunde gescannt werden, um ein einzelnes Dokument (wieder) zu finden oder die Ankunft von Unterlagen in einer Abteilung oder einer Behörde zu erfassen.

Entwicklung neuer RFID-Lösungen für die Verpackungsindustrie

Das Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) in Dortmund beschäftigt sich seit Mitte der 1990er Jahre mit dem Problem dichtgelagerter Transponder und den daraus resultierenden Problemen in der Verpackungslogistik. Das Institut hat die Aufgabe übernommen, für namhafte Kunden aus unterschiedlichen Bereichen RFID-Lösungen zu entwickeln.

Dipl.-Math. Thomas Henneke ist Projektleiter am Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH) des Vereins zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL e. V.) in 44319 Dortmund.

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