RFID/NFC Ex-Schutz-zertifizierte Transponder für die Industrie

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Der Explosionsschutz bei RFID-Transpondern ist weit mehr als ein formaler Prozess. Smart-TEC stellt sicher, dass durch eine sorgfältige ATEX-/IECEx- wie auch UKEx-Zertifizierung seine industriellen RFID-Transponder bedenkenlos in Ex-Zonen eingesetzt werden können.

Diese RFID-/NFC-Transponder von Smart-TEC sind ex-geschützt und können demzufolge in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.(Bild:  Smart-TEC)
Diese RFID-/NFC-Transponder von Smart-TEC sind ex-geschützt und können demzufolge in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden.
(Bild: Smart-TEC)

Sobald Bauteile wie RFID-Chips in explosionsgefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen, steigen die Sicherheitsanforderungen an die eingesetzten RFID-Transponder. Trotz ihres passiven Funktionsprinzips können bei vollständig vergossenen RFID-Transpondern zwei Gefährdungsquellen auftreten: die Erwärmung des RFID-Chips sowie die elektrostatische Aufladung des Polyurethan-(PU-)Vergusses. Der Halbleiter und die Antennenstruktur im Transponder werden beim Auslesen durch das elektromagnetische Feld des Lesegeräts mit Energie versorgt, was zu einer zwar geringen, aber messbaren Erwärmung des Chips führt. Weil im Ex-Bereich aber bereits eine lokale Temperaturerhöhung ausreicht, Gas- oder Staubatmosphären zu entzünden, müssen in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzte RFID-Transponder beispielsweise eine klar definierte und geprüfte maximale Oberflächentemperatur aufweisen.

Ex-Schutz vom Wareneingang bis zum Versand

Durch die Energieaufnahme im elektromagnetischen Feld dürfen außerdem keine Hotspots entstehen. Und schließlich muss der PU-Verguss eine sichere Wärmeabfuhr ermöglichen. Ohne diese Nachweise kann selbst ein passiver RFID-Industrietransponder zur potenziellen Zündquelle werden.

Kunststoffe wie Polyurethan verfügen über hervorragende Schutz- und Isolationseigenschaften. Reibung, Bewegung oder Reinigungsvorgänge können jedoch zu elektrostatischer Aufladung führen. Kommt es zu einer Entladung, besteht das Risiko eines Funkenschlags – und damit einer möglichen Entzündung der umgebenden Atmosphäre. Deshalb muss bei RFID-Transpondern mit PU-Verguss der elektrostatische Effekt, im Rahmen der Ex-Zertifizierung, umfassend geprüft und bewertet werden. Neben den RFID-Transpondern hat Smart-TEC auch seine Fertigung Ex-Schutz-zertifizieren lassen und stellt damit eine Ex-Schutz-konforme Produktion sicher – vom Wareneingang bis zur Auslieferung an die Kunden.

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