Auto-ID Direct-Part-Marking-Drucktechniken kennzeichnen Bauteile zuverlässig
Die fortschreitende Miniaturisierung in der Produktion schränkt den verfügbaren Platz zur automatischen Identifizierung von Bauteilen ein. Direct-Part-Marking-(DPM-)Drucktechniken bringen die Verbreitung des Data-Matrix-Codes in Verbindung mit 2D-Lesegeräten voran. Bauteile können per Lasergravur durch Materialabtragung oder Farbumschlag direkt gekennzeichnet werden.
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In der Produktion schreitet die Miniaturisierung voran. Das wirkt sich auch auf den verfügbaren Platz für einen Code zur Identifikation von Bauteilen aus, um den Fertigungsprozess ordnungsgemäß abzuwickeln. Mit Hilfe der Identifikation lässt sich der ganze Lebenszyklus mittels einer Tracking-and-Tracing-Software dokumentieren. Durch die integrierte Codelesung sind alle Entstehungsphasen des Produkts mit dessen Identifikations-(ID-) Nummer verheiratet.
Da es sich um ein reines ID-Merkmal handelt, reichen wenige Stellen aus, die im Code selbst codiert sein müssen. Ob man zehn Stellen in einem Strichcode umsetzt oder in dem neuen Data Matrix ECC200, macht einen großen Unterschied. Mehr noch: Direct-Part-Marking-(DPM-)Drucktechniken bringen die Verbreitung des Data-Matrix-Codes in Verbindung mit den 2D-Lesegeräten voran.
DPM bezeichnet Drucktechniken, die ein Produkt direkt, ohne Zwischenträger, wie beispielsweise ein Etikett, kennzeichnen. Daraus abgeleitet könnte man DPM auch als „Direkte Produkt-Markierung“ bezeichnen. Es gab schon immer eine hohe Motivation, Baugruppen, mechanische Teile, Ersatzteile oder Leiterplatten mit einer bleibenden Markierung zu versehen, um diese maschinell lesbar, also datentechnisch verarbeitbar zu machen.
Markierung als fester Bestandteil des Produkts
DPM ist fester Bestandteil des Produkts. Damit ist es zeitlebens identifizierbar und somit rückverfolgbar. Die Kennzeichnung beziehungsweise die ID-Marke ist unverlierbar wie eine Tätowierung, nicht manipulierbar und stört nicht bei der Weiterverarbeitung eines Produktes.
Der Erfolg des DPM ist das Zusammenspiel zeitgleicher Ereignisse im Bereich der Codierung selbst, der Entwicklung sehr schneller und präziser Direktmarkierungsverfahren vom Tintenstrahldruck-Verfahren bis zum modernen Nadelpräge-Verfahren und die hohe Rechenleistung der heutigen Bildverarbeitungs-Scanner.
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